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«Schlag den Besten»

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RTL hat die Prosieben-Show zur XXL-Samstagabend-Show ausgebaut und ließ zahlreiche Promis gegeneinander antreten. Wie lief es für die vier Sendungen?

Im Sommer 2023 kam RTL kurz vor einem der größten Branchen-Event des Jahres, den Screenforce Days, mit der Nachricht um die Ecke, dass man sich die ProSieben-Sendungen «Blamieren oder Kassieren» sowie «Schlag den Besten» gesichert hatte. Während man das «TV Total»-Quiz zum Kurzformat vor den Europapokal-Übertragungen umfunktionierte, dehnte man den «Schlag den Star»-Spin-off zur vierstündigen Samstagabendshow aus.

Während «BoK» recht zügig on air ging, dauerte es für «Schlag den Besten» bis Ende Februar, ehe Moderator Elton das Publikum sowie zahlreiche Promis begrüßte. Der Auftakt erfolgte am 24. Februar vor 2,21 Millionen Zuschauern ab drei Jahren. Mit einem Marktanteil von 9,7 Prozent lief es für den Kölner Sender sehr gut. Auch die in der Zielgruppe gemessenen 0,79 Millionen 14- bis 49-Jährigen sorgten für sehr ansehnliche 15.9 Prozent. Damit hängte man deutlich die letzten ProSieben-Ausgaben aus dem Dezember 2022 ab, die donnerstags 9,5 und 8,1 Prozent eingefahren hatten.

Allerdings lief es für RTL mit dem Show-Neustart nicht ganz rund. In Woche zwei gingen die Werte spürbar zurück. Man verlor fast 400.000 Zuschauer, sodass eine Reichweite von 1,82 Millionen ausgewiesen wurde. Der Marktanteil sank auf akzeptable 7,6 Prozent. In der Zielgruppe waren mit 0,60 Millionen Umworbenen etwas schwächere 12,8 Prozent möglich. Nach dem Zwischentief ging es am 9. März hoch hinaus. Das Interesse stieg auf den Bestwert von 2,32 Millionen Sehern, von denen 0,70 Millionen aus der Zielgruppe stammten. Der Marktanteil kletterte auf ausgezeichnete 10,3 Prozent. Beim werberelevanten Publikum wurde eine relative Sehbeteiligung von 14,7 Prozent ausgewiesen.

Das Finale lief am 16. März und dauert mit einer Netto-Sendezeit von dreieinhalb Stunden am längsten. Bis 0:30 Uhr verzeichnete RTL durchschnittlich 2,06 Millionen Zuschauer, die für 9,8 Prozent Marktanteil standen. 0,56 Millionen Zielgruppen-Zuschauer schalteten ein, die Einschaltquote fiel mit 12,6 Prozent erneut etwas niedriger aus.

Insgesamt kann RTL mit der XXL-Show zufrieden sein. Im Schnitt sahen die vier Episoden 2,10 Millionen Zuschauer, der Marktanteil belief sich auf 9,3 Prozent. Zudem fuhr der Kölner Sender mit den Wiederholungen am Sonntagvormittag weitere 0,49 Millionen Zuschauer ab drei Jahren ein. Die Samstag-Sendungen verbuchten im Mittel 0,66 Millionen 14- bis 49-Jährige und starke 13,9 Prozent. Einziger Kritik-Punkt: Die Ergebnisse bewegten sie wellenförmig auf und ab. Alles in allem fehlte die Konstanz, aber mit mehr als zwei Millionen Zuschauern sollte einer zweiten Staffel nichts im Wege stehen.

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