
Wenn auch weniger wichtiger als für die Privaten, auch die Leistung der jungen Zuschauer wird gefallen - mit 0,27 Millionen Jüngeren sind recht gute 9,1 Prozent am entsprechenden Markt drin. Dennoch schwebt über der Leistung der Quizshow ein gehöriges "Aber". Wie schon in den zurückliegenden drei Ausgaben sichert sich das Zweite den Reichweiten-Sieg mit einem Krimi-Angebot. Der «Erzgebirgskrimi» sichert dem Mainz-Sender ab 20:15 Uhr für 90 Minuten 5,49 Millionen Zuschauer im Schnitt und liegt damit deutlich vor den Kollegen der blauen Eins. Das macht sich auch im Marktanteil bemerkbar, 27,8 Prozent sind hier durchaus besser, wobei aufgrund der unterschiedlichen Laufzeiten dies nur bedingt in die Wertung eingehen darf.
Dem Ersten verbleibt jedoch nicht einmal der Sieg bei den 14- bis 49-Jährigen - hier kommt der Fall «Über die Grenze» im Zweiten auf abermals bessere 0,31 Millionen Junge und damit 10,4 Prozent. Ein nur kleiner Sieg, denn auch das Folgeprogramm im Zweiten, «Der Staatsanwalt», übertrifft die Primetime im Ersten. Der Fall «Rot wie Blut» kommt insgesamt auf eine durchschnittliche Sehbeteiligung von 3,69 Millionen Zuschauern und damit auf starke 20,6 Prozent. Gegen den Krimi-Samstag im ZDF scheint schlichtweg kein Gras gewachsen.
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