
In dieser Folge zeigt Sebastian Lege, wie die Menschen in der DDR mit wenigen Rohstoffen viel erreicht haben. Einige dieser Tricks werden bis heute in der Lebensmittelindustrie genutzt. Während die Produkte damals aus der Not heraus entstanden, stellt sich heute die Frage, warum die Rezepturen nicht verbessert werden, obwohl alle Zutaten verfügbar sind.
Früher, als Kaffee in der DDR knapp war, bot der Malzkaffee „Im Nu” eine Alternative. Wie aus Gerste, Roggen und Gerstenmalz ein kaffeeähnliches Getränk entsteht, erklärt Sebastian Lege. Beim Rösten karamellisiert der Malzzucker, was für die braune Farbe und den süßlich-intensiven Geschmack sorgt. Der Ersatzkaffee hat auch heute noch seine Berechtigung. Er ist koffeinfrei, hat eine bessere CO₂-Bilanz als echter Kaffee und weckt bei vielen Menschen nostalgische Kindheitserinnerungen.
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