Der Widerstand gegen die geplante Mega-Fusion in Hollywood wächst: Mehr als 1.000 Schauspieler, Autoren, Regisseure und weitere Branchenvertreter haben sich in einem offenen Brief gegen den Zusammenschluss von Paramount und Warner Bros. Discovery ausgesprochen. Unter den Unterzeichnern befinden sich auch zahlreiche Oscar-Preisträger und -Nominierte.In dem Schreiben warnen die Beteiligten vor weitreichenden Folgen für die gesamte Film- und Fernsehbranche. Die geplante Fusion würde die ohnehin fortschreitende Konzentration im Medienmarkt weiter verschärfen, Arbeitsplätze gefährden und die kreative Vielfalt einschränken. Zudem sehen die Unterzeichner Risiken für unabhängige Produktionsfirmen sowie für die Finanzierung und Verbreitung neuer Inhalte.
Unterstützt wird der Protest von verschiedenen Organisationen, darunter die Writers Guild of America und die International Documentary Association. Auch prominente Stimmen wie Jane Fonda äußerten sich kritisch und bezeichneten den möglichen Zusammenschluss als Gefahr für kreative Freiheit und Meinungsvielfalt. Ein zentraler Kritikpunkt ist die zunehmende Marktmacht großer Medienkonzerne. Laut den Initiatoren könnten durch die Fusion weniger Projekte realisiert werden, während gleichzeitig Kosten für Verbraucher steigen und Arbeitsbedingungen in der Branche unter Druck geraten. Auch journalistische Unabhängigkeit und Meinungspluralismus sehen Kritiker gefährdet. Die Unterzeichner fordern daher staatliche Stellen – insbesondere die Generalstaatsanwälte mehrerer US-Bundesstaaten – auf, den Deal genau zu prüfen und gegebenenfalls zu blockieren. Der offene Brief soll weiterhin wachsen, zusätzliche Unterstützer können sich anschließen.







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Kameramann / Cutter (m/w/d)
1. Aufnahmeleitung im Bereich Reality (m/w/d)
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