Vermischtes

Instagram darf „PG-13“ weiter nutzen

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Nach Kritik der Filmbranche einigt sich Meta mit der Motion Picture Association auf neue Regeln.

Der Facebook-Mutterkonzern Meta hat sich mit der Motion Picture Association (MPA) auf eine Anpassung der Nutzung des bekannten Filmratings „PG-13“ bei Instagram geeinigt. Künftig will Instagram die Bezeichnung deutlich seltener verwenden und zusätzlich mit einem klaren Hinweis versehen, der Unterschiede zwischen sozialen Netzwerken und Kinofilmen erklärt.

Hintergrund ist ein Streit aus dem Jahr 2025: Instagram hatte seine sogenannten Teen Accounts mit dem „PG-13“-Rating beworben, um Eltern eine Orientierung bei Inhalten zu geben. Die MPA sah darin jedoch eine irreführende Nutzung ihrer geschützten Marke und forderte per Abmahnung, die Bezeichnung nicht mehr im Zusammenhang mit Social-Media-Angeboten zu verwenden.

Im Zuge der Einigung verpflichtet sich Meta nun, die Referenzen auf „PG-13“ „erheblich zu reduzieren“. Zudem wird künftig ein Disclaimer eingeblendet, der unter anderem klarstellt, dass die MPA weder an der Entwicklung der Inhalte beteiligt ist noch diese bewertet oder genehmigt. Auch wird betont, dass sich Moderationssysteme von sozialen Netzwerken grundlegend von klassischen Filmfreigaben unterscheiden.

Die neuen Regelungen treten am 15. April in Kraft. Ziel der Vereinbarung ist es laut MPA, Verwechslungen zu vermeiden und die jahrzehntelang aufgebaute Vertrauensbasis des Bewertungssystems zu schützen. Meta wiederum hält an der grundsätzlichen Idee fest, sich bei der Gestaltung jugendgerechter Inhalte an bekannten Orientierungssystemen zu orientieren – will diese aber künftig klarer einordnen.

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