Mit «Tokyo Revengers» nimmt ProSieben FUN Anfang Juni einen der erfolgreichsten Anime-Titel der vergangenen Jahre ins Programm. Die Serie verbindet klassische Gang-Action mit Zeitreise-Elementen und einem emotionalen Drama um Schuld, Verlust und zweite Chancen. Bereits der zugrunde liegende Manga von Ken Wakui entwickelte sich in Japan zu einem riesigen Erfolg und wurde millionenfach verkauft. Die Anime-Umsetzung aus dem Jahr 2021 knüpft daran an und avancierte auch international schnell zu einem Streaming-Hit. Ab Montag, den 1. Juni 2026, zeigt ProSieben FUN die erste Staffel mit insgesamt 24 Episoden. Los geht es ab 21.40 Uhr mit den ersten beiden Folgen „Reborn“ und „Resist“.Für Hauptfigur Takemichi Hanagaki scheint das Leben längst vorbei zu sein, obwohl er noch jung ist. Er arbeitet in einer Videothek, lebt isoliert und hat kaum Perspektiven. Als er erfährt, dass seine frühere Freundin Hinata bei einem Konflikt rund um die berüchtigte Tokyo-Manji-Gang ums Leben gekommen ist, bricht für ihn endgültig alles zusammen. Kurz darauf wird Takemichi selbst vor einen Zug gestoßen – und landet plötzlich zwölf Jahre in der Vergangenheit.
Die erste Episode „Reborn“ zeigt diesen unerwarteten Sprung zurück ins Jahr 2005. Dort trifft Takemichi erneut auf seine alten Freunde aus der Schulzeit und erkennt langsam, dass er die Möglichkeit erhalten hat, die Zukunft zu verändern. In «Resist» wird deutlich, dass seine Zeitreise tatsächlich Realität ist. Hinatas Bruder Naoto weiß von den seltsamen Vorgängen und bittet Takemichi darum, die Entwicklung der Tokyo-Manji-Gang zu beeinflussen, um Hinatas späteren Tod zu verhindern.
Besonders auffällig ist die Mischung aus emotionalem Drama und harter Straßen-Gewalt. «Tokyo Revengers» verbindet klassische Shōnen-Elemente mit düsteren Gang-Konflikten und der Frage, ob sich Fehler der Vergangenheit wirklich korrigieren lassen. Gleichzeitig lebt die Serie stark von ihrer Hauptfigur, die zwar körperlich schwach wirkt, sich aber zunehmend gegen seine Angst und Resignation stemmt. Für die Anime-Adaption zeichneten unter anderem Masato Tamagawa und Saori Tachibana verantwortlich. Die Drehbücher stammen von Yasuyuki Muto, während Manga-Schöpfer Ken Wakui die Vorlage lieferte.







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