Rundschau

Ist «Werewolf at Night» das wahre Halloween-Hightlight?

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In dieser Woche steht auch die Spotify-Serie «The Playlist» und das neue Apple TV+-Projekt «Shantaram» im Mittelpunkt.

«Shantaram» (seit 14. September bei AppleTV+)
Die Serie handelt von einem Mann auf der Flucht, Lin Ford (Charlie Hunnam), der im pulsierenden und chaotischen Bombay der 1980er Jahre untertaucht. Allein in einer fremden Stadt versucht er, seinen alten Problemen aus dem Weg zu gehen und lernt, mit sich ins Reine zu kommen. Doch als er sich in die rätselhafte und faszinierende Karla verliebt, muss er sich zwischen Freiheit und Liebe entscheiden – und den damit verbundenen Komplikationen.

Rolling Stone: “Die Serie vermittelt die Paranoia des getriebenen Lin ziemlich eindringlich (ironischerweise heißt Shantaram „Mann des Friedens“, aber den findet er genauso wenig wie die passende Liebe), allerdings kann sie nur an der Oberfläche dieser Schuld-und-Sühne-Geschichte kratzen – Roberts‘ leicht philosophische Ausflüge fehlen hier.“



«Halloween Ends» (seit 13. September im Kino)
Vier Jahre sind seit den blutigen Ereignissen von «Halloween Kills» vergangen. Laurie Strode (Jamie Lee Curtis) lebt inzwischen mit ihrer Enkelin Allyson (Andi Matichak) zusammen und schreibt ihre Memoiren. Der psychopathische Serienmörder Michael Myers wurde seitdem nie wieder gesehen. Für Laurie Grund genug, sich endlich von dem Schrecken loszusagen, der ihre Realität jahrzehntelang verfolgt und bestimmt hat, Angst und Wut den Rücken zu kehren und ihr Leben zu genießen. Doch als der junge Babysitter Corey Cunningham (Rohan Campbell, Hardy Boys, Virgin River) beschuldigt wird, einen kleinen Jungen ermordet zu haben, entfacht das eine Welle der Gewalt und des Terrors, die Laurie zwingt, sich noch einmal dem ultimativen Bösen zu stellen – und es endgültig auszulöschen!

Süddeutsche: “Im Lauf der Jahre hat sich Michael Myers, der als einfacher Messermörder begann, mehr und mehr in ein metaphysisches Wesen verwandelt. Keine Todesart konnte ihn bisher dauerhaft ausschalten. Und doch ist er bei jeder neuen Fortsetzung wieder da - was Green und seinen Drehbuchautoren nun wohl selbst auf die Nerven geht.“



«The Playlist» (seit 13. September bei Netflix)
Ein aufstrebender Unternehmer, Daniel Ek, entdeckte eine Chance im Kampf zwischen den Schwergewichten der Musikindustrie und der Musikpiraterie. Ek sah eine Lösung, die es in der turbulenten Musikindustrie noch nie gegeben hatte. Zusammen mit seinem Geschäftspartner Martin Lorentzon beschloss er, einen kostenlosen und legalisierten Musik-Streaming-Dienst aufzubauen. Er ahnte nicht, dass dieser Dienst die globale Musikindustrie "revolutionieren" würde und mit seiner Gründung unvorhergesehene Herausforderungen zu bewältigen hatte.

Die Zeit: “Der Regisseur Per-Olav Sørensen versucht sein Projekt durch den Einsatz einer polyperspektivischen Erzählstruktur mit Spannung aufzuladen. Der abrupte Bruch mit der vorher so strikt eingehaltenen Chronologie und damit auch der Erzählform an sich legt nahe, wovon The Playlist eigentlich handeln soll: Imagepflege für Spotify.“



«The Woman King» (seit 6. Oktober im Kino)
Die Agojie, eine rein weibliche Einheit von Kriegerinnen, verteidigten das afrikanische Königreich von Dahomey im 19. Jahrhundert mit ihren bemerkenswerten Kampfkünsten und einer Heftigkeit, die die Welt so bisher nicht erlebt hatte. Von wahren Ereignissen inspiriert, erzählt «The Woman King» von der emotionalen und epischen Reise der Generalin Nanisca (Viola Davis), die eine nachfolgende Generation von Kriegerinnen rekrutiert und auf den Kampf gegen einen Feind vorbereitet, der ihre Lebensweise zu zerstören droht. Denn für manche Dinge lohnt es sich zu kämpfen!

Deutschlandfunk Kultur: “Schon wegen Viola Davis lohnt sich dieser Film. Doch ist ihr Körper kein Kinoschauwert, denn von innen heraus, mit einer Geschichte und mit Empfindungen, werden hier Muskeln und Sehnen bespielt. Um es einfach zu sagen: Man nimmt dieser Schauspielerin ihre Rolle ab.“



«Werewolf at Night» (seit 7. Oktober bei Disney+)
In einer düsteren Nacht tritt eine geheime Gruppe von Monsterjägern aus den Schatten hervor und versammelt sich nach dem Tod ihres Anführers im unheimlichen Blutsteintempel. In einer seltsamen und makabren Gedenkfeier für den verstorbenen Anführer, treten die Teilnehmer in einen mysteriösen und tödlichen Wettstreit um ein mächtiges Relikt. Eine Jagd, in der sie sich schließlich von Angesicht zu Angesicht mit einem gefährlichen Monster wiederfinden werden.

Variety: “«Werewolf by Night» markiert eine aufregende Wendung für das MCU - es ist der erste Film in einer (hoffentlich) langen Reihe von speziellen Filmen, die als Einzelstücke für das sich immer weiter ausbreitende Universum gebrandmarkt sind. Im Dezember steht James Gunns "Guardians of the Galaxy Holiday Special" an, vermutlich ein weiteres kurzes Projekt, das sich mit Lebkuchen beschäftigt. Aber "Werewolf by Night" ist ein triumphaler erster Versuch, die Umhänge und Spandex-Filme loszuwerden und für Marvel in mehr Genre-Territorium einzutauchen.“


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