Quotencheck

«jerks.»

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Die Serie war einst als Maxdome-Format gestartet. Inzwischen sind die Episoden auch bei ProSieben zu sehen.

Seit knapp fünf Jahren machen Christian Ulmen und Fahri Yardim das Fernsehen unsicher. Doch die bisherige Erfolgsbilanz ist eher verhalten. Weder sind die Einschaltquoten von «jerks.» besonders, Joyn ist nie durch die Decke gegangen und mit ihrer Alter Ego-Telekom-Kampagne halfen die beiden auch nicht, dass Magenta ein großer Player wurde. Dennoch Ulmen und Yardim sind seit Jahren erfolgreich im Geschäft.

Anfang Januar 2022 startete der Münchener Fernsehsender ProSieben die vierte Staffel der Comedy-Serie. Allerdings ließ das Unternehmen die Weihnachtsepisode „Gentleman’s Stich“ aus, die am 23. Dezember 2020 veröffentlicht wurde. Schade: Die weiteren Episoden der vierten Runde beziehen sich auf den Auftakt, der nicht im Fernsehen lief. Dort bekam Fahris Ehefrau Pheline ein Kind.

Am Dienstag, den 4. Januar, wollten ab 23.10 Uhr nur 0,39 sowie 0,20 Millionen Fernsehzuschauer die Episoden „Erschütterung“ und „Steuern“ sehen. Bei den Werbewirtschaft wichtigen Zuschauern fuhr man 0,26 sowie 0,12 Millionen Zuseher ein, sodass man auf 6,6 und 4,5 Prozent kam. Mit „Abid“ und „Emily“, die zwei Folgen wurden sieben Tage später gesendet, stieg das Interesse merklich an. 0,48 sowie 0,30 Millionen Zuschauer waren dabei. In der Zielgruppe wurden 0,31 sowie 0,21 Millionen Zuseher ermittelt, die Marktanteile beliefen sich auf 9,6 und 8,5 Prozent. Die guten Zahlen haben aber einen bitteren Beigeschmack, denn im Vorfeld erreichte ProSieben mit «Wer stiehlt mir die Show?» knapp das Doppelte.

Am 18. Januar gab es die Geschichten „Gräber“ und „Disco“ zu sehen. Ab 23.20 Uhr schalteten erst 0,37 Millionen Zuschauer, dann 0,19 Millionen Menschen ein. Darunter waren 0,23 sowie 0,13 Millionen 14- bis 49-Jährige, die für einen Marktanteil von 7,4 und 5,5 Prozent sorgten. Am letzten Dienstag im Januar wurden 0,30 und 0,24 Millionen Zuseher erzielt, bei den jungen Leuten waren 0,25 und 0,18 Millionen Zuseher vertreten. Die beiden Episoden erzielten jeweils 7,4 Prozent Marktanteil.

Am 1. Februar standen die zwei vorerst letzten Geschichten auf dem Fernsehplan: „Fiction & Truth“ wollten 0,38 Millionen Zuschauer sehen, darunter waren 0,31 Millionen junge Zuschauer. Der Marktanteil lag bei 7,9 Prozent. Um 23.45 Uhr sank das Interesse auf 0,19 Millionen Zuschauer, das Interesse bei den jungen Zuschauern fiel auf 0,14 Millionen. Der Marktanteil bei den für die Werbewirtschaft wichtigen Zuschauern wurde mit 4,6 Prozent beziffert. Gerade die letzten beiden Episoden zeigen, dass selbst nach «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!» die Zuschauer nicht zu ProSieben wechseln, sondern die Reichweiten sinken.

Die vierte «jerks.»-Staffel wollten 0,30 Millionen Fernsehzuschauer ab drei Jahren sehen, der Gesamtmarktanteil enttäuschte mit 2,4 Prozent. Mit 0,21 Millionen Umworbenen sicherte sich ProSieben einen unterdurchschnittlichen Marktanteil von 6,9 Prozent.

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