Die Serie basiert auf dem gleichnamigen Roman von Margaret Atwood und erzählt eine dramatische Coming-of-Age-Geschichte, die in Gilead spielt. Im Mittelpunkt stehen zwei Teenagerinnen: die pflichtbewusste Agnes und Daisy, die neu von außerhalb Gileads kommt. Während sie sich durch die prunkvollen Hallen von der Tante-Lydia-Schule für zukünftige Ehefrauen bewegen – einem Ort, an dem Gehorsam mit brutalen Methoden und immer mit göttlicher Rechtfertigung eingeprägt wird – wird ihre Verbindung zum Katalysator, der ihre Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auf den Kopf stellt.
Variety: “Als Serie über Weiblichkeit, Überleben, Wut und Freundschaft ist «The Testaments» eine vorbildliche Fortsetzung der Originalserie. Es ist zudem eine großartige Coming-of-Age-Geschichte, die erschreckende Parallelen zu den heutigen Erfahrungen von Frauen zieht, die in einer frauenfeindlichen Gesellschaft leben, die durch religiöse Psychosen ermutigt wird. Wie sein Vorgänger ist «The Testaments» eine aufwühlende Serie. Obwohl die Serie Einblicke in die palastartigen Häuser und Partys der Elite gewährt, ist immer etwas Schreckliches gerade noch im Bild erkennbar. Daisy bricht fast zusammen, als sie zum ersten Mal auf eine Reihe von erhängten Leichen stößt. “
«The Miniature Wife» (ab 30. April bei Sky Deutschland)
Die Serie, basierend auf der Kurzgeschichte von Manuel Gonzales, ist eine Dramedy, die die Macht(un)gleichgewichte zwischen Ehepartnern untersucht, nachdem ein technologischer Unfall die ultimative Beziehungskrise auslöst.
The Hollywood Reporter: “In einem Meer von weitgehend austauschbaren Streaming-Serien über wohlhabende weiße Menschen, die in unglücklichen Ehen gefangen sind, bieten die Schöpfer Jennifer Ames und Steve Turner zumindest eine frische Variante dieses immer größer werdenden Subgenres. Auch wenn es sich nicht ganz originell anfühlt – man denke an «Der Rosenkrieg» im Stil von «Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft», mit einer großzügigen Prise «Gone Girl»-Anspielungen obendrein –, ist es zumindest kein weiterer Krimi an der Küste. Das Gefühl der Absurdität ist entscheidend dafür, dass «The Miniature Wife» im Bereich der Science-Fiction-Komödie bleibt und nicht etwa zu einem kranken Body-Horror- oder erschütternden Missbrauchsdrama wird.“
«Pizza Movie» (seit 3. April bei Disney+)
Ein schüchterner Student und sein leichtsinniger Mitbewohner starten, um ganz einfach eine Pizza zu holen, doch nach der Einnahme einer seltsamen Dosis einer bewusstseinsverändernden experimentellen Droge geraten sie in eine chaotische Nacht voller absurder Begegnungen, wilder Halluzinationen und unerwarteter Enthüllungen, die ihr Leben für immer verändern könnten.
RogerEEbert.com: “Alles an «Pizza Movie» ist auf theatralisches Niveau hochgeschraubt. Es gibt kaum einen Moment, in dem die Figuren ihre Emotionen nicht lautstark zur Schau stellen oder der Film nicht genau signalisiert, was man fühlen soll. Dies ist ein Film, in dem die Wohnheimbetreuer, die den Drogenkonsum in den Wohnheimen unterbinden sollen, sich wie eine Militäreinheit bewegen. Man weiß, dass zwischen Jack und Montgomery eine unausgesprochene Spannung herrscht, die durch den Drogenkonsum offenbart und bis zum Abspann aufgelöst wird. Der Weg dorthin ist ein Riesenspaß, und in vielerlei Hinsicht bieten die narrativen Leitplanken des Films den Darstellern nur die Möglichkeit, diese Linien innen und außen wunderschön auszufüllen.“
«Shadow Lord» (seit 6. April bei Disney+)
Nach den Ereignissen von «Star Wars: The Clone Wars» plant Maul, sein Syndikat auf einem vom Imperium unberührten Planeten wieder aufzubauen. Dort begegnet er einer desillusionierten jungen Jedi-Padawan, die die gesuchte Schülerin sein könnte, die ihm bei seinem unerbittlichen Streben nach Rache helfen wird.
Variety: “Als Animationsserie hat der visuelle Stil von «Shadow Lord» dieselben Höhen und Tiefen wie seine zentrale Handlung. Das «Blade Runner»-ähnliche Stadtbild von Janix ist beeindruckend, ebenso wie die verschiedenen Lichtschwertkämpfe. Doch das Charakterdesign schwankt zwischen unattraktiv klobig – wie bei Mouras Polizeikapitän Lawson, der versucht, seinen Job ohne Einmischung des Imperiums zu erledigen – und auffällig, wie die pinselartigen Effekte bei Mauls Nahaufnahmen. «Shadow Lord» kann die «Clone Wars»-Geschichte gekonnt vorantreiben, ist aber noch nicht bereit, eigenständig als Aushängeschild von «Star Wars» zu dienen.“
«Hacks» (Staffel 5 seit 9. April bei HBO Max, in Deutschland demnächst bei RTL+)
Nach falschen und wenig schmeichelhaften Medienberichten über ihren Tod kehren Deborah Vance (Jean Smart) und Ava (Hannah Einbinder) nach Las Vegas zurück – entschlossener denn je, Deborahs Vermächtnis als Komikerin zu sichern.
The Hollywood Reporter: “Ungewöhnlich für diese Serie ist, dass der übergreifende Ton zwischen Ava und Deborah von aufrichtiger Zuneigung und Wertschätzung geprägt ist. Für eine Weile ist das eine erfrischende Abwechslung. Wir haben immer gewusst, dass diese beiden kreative Seelenverwandte sind, und wir haben nie auch nur eine Sekunde daran gezweifelt, wie sehr sie sich tief im Inneren umeinander kümmern. Wie schön, dass sie sich endlich so weit entwickelt haben, dass sie es sich selbst eingestehen können.“







Quotencheck: «Deutschlands dümmster Promi»
‚Wir erzählen von innen heraus‘ – Isabell Šuba über Machtstrukturen und im «Tatort»

1. Aufnahmeleitung im Bereich Reality (m/w/d)
Initiativbewerbungen (m/w/d)




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