Quotencheck

«Take Me Out – XXL»

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Wie liefen die ersten vier Folgen von Jan Koeppen als «Take Me Out»-Moderator?

„«Take Me Out» hat sich ‘nen neuen angelacht“, mit diesen Worten begann die erste Folge der insgesamt vier geplanten Ausgaben der Datingshow im XXL-Format. Der „Neue“ heißt nach dem Abgang von Ralf Schmitz, der seit 2013 die Show moderierte, Jan Koeppen. Der «Ninja Warrior Germany»-Moderator kann auf ein eine Staffel bei «Are You The One?» zurückblicken und somit eine gewisse Dating-Show-Erfahrung vorweisen. Nach dem Schmitz-Aus spendierte RTL der Sendung zwar keinen neuen Anstrich – abgesehen vom Moderator -, aber einen neuen Sendeplatz.

Denn statt am späten Samstagabend, wo die Show außerordentlich gut performte und in diesem Jahr sogar die guten «Deutschland sucht den Superstar»-Werte spielend leicht übertrumpfte, schickte der Kölner Sender «Take Me Out XXL» am Dienstag zur besten Sendezeit ins Quotenrennen. Los ging es am 13. Juli vor 1,43 Millionen Zuschauern ab drei Jahren. Die Premiere war nicht gut, hätte aber auch schlechter laufen können, wie sich eine Woche später herausstellte. Dazu später mehr. Der Gesamtmarktanteil belief sich auf 5,7 Prozent. Bei den Werberelevanten fuhr man mit 0,76 Millionen 14- bis 49-Jährigen „nur“ 12,4 Prozent ein – der Wert trifft zwar den Senderschnitt, liegt aber deutlich unterhalb des üblichen «Take Me Out»-Niveaus unter Ralf Schmitz, der Anfang des Jahres noch bis zu 24,2 Prozent holte und nie unter 16,7 Prozent holte.

In Woche zwei rutschte die Reichweite dann auf 1,33 Millionen ab, der Marktanteil sank entsprechend auf magere 5,5 Prozent. Zum Trost blieb man immerhin in der Zielgruppe konstant, denn 0,73 Millionen Umworbene generierten erneut eine Sehbeteiligung von 12,4 Prozent. In Woche drei, am letzten Dienstag des Monats lockte «Take Me Out – XXL» 1,41 Millionen Zuschauer an, was wie zum Auftakt 5,7 Prozent des Gesamtmarktes belegte. In der Zielgruppe rutschte verlor man jedoch mehr als einen Prozentpunkt. Es standen nur noch 11,2 Prozent zu Buche. Die Reichweite bei den Jüngeren belief sich auf 0,71 Millionen.

Zum Abschluss der ersten vier Episoden gab es keine Überraschung. Diesmal schalteten 1,38 Millionen Zuschauer ein, was zwar für die schwächste Einschaltquote der Staffel sorgte, allerdings lagen die 5,4 Prozent nicht weit vom Durchschnitt entfernt. In der Zielgruppe hielt man die Reichweite ebenfalls mit 0,72 Millionen quasi konstant. Erneut standen 11,2 Prozent auf der Uhr.

Damit ergeben sich Mittelwerte von 11,8 Prozent beim für die Werbewirtschaft wichtigen Zielpublikum und 5,6 Prozent bei allen Zuschauern. Die Reichweiten dürften die RTL-Verantwortlichen ebenfalls nicht zufriedenstellen, hier gab es insgesamt nur 1,39 Millionen und bei den 14- bis 49-Jährigen 0,73 Millionen zu vermelden. Die Werte manchen deutlich, dass «Take Me Out» nach acht Jahren auf Sendung sein Stammpublikum hat, aber ohne einen guten Vorlauf ist die Sendung kein Grund den Kölner Sender einzuschalten beziehungsweise dranzubleiben.

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