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Jahrescharts 2022

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Im Jahresvergleich schneidet eine Sitcom als die ganz klar erfolgreichste des Jahres ab. In den Top10 finden sich vor allem langlebige Serien wieder – und der Hit des Jahres.

Wie schon nach dem ersten Halbjahr belegt eine Sitcom auch in der Gesamtjahresbilanz die Spitzenposition, diesmal hat sich der Abstand aber deutlich vergrößert. Die Top10 des Jahres 2022 beginnt aber mit der Mystery-Serie «Manifest», die in diesem Jahr eine vierte Staffel von Netflix spendiert bekam und in der Endabrechnung 58,4 Millionen Mal gestreamt wurde. Am erfolgreichsten dabei waren laut den Marktforschern von Goldmedia aber nicht die neuesten Folgen, sondern die erste Staffel, die für sich genommen 25,4 Millionen Klicks einheimste.

Dauergast «Grey’s Anatomy» darf sich über den neuen Rang freuen. Die Krankenhaus-Serie scheiterte mit 59,8 Millionen Abrufen in den vergangenen zwölf Monaten nur knapp an der 60-Millionen-Marke. Diese übersprang der Mockumentary-Klassiker «The Office» mit Leichtigkeit. Insgesamt zählte man 69 Millionen Aufrufe. Knapp davor reiht sich «Brooklyn Nine-Nine» ein, deren neuesten Episoden zwar noch im alten Jahr (30. Dezember) starteten, diese aber keine Auswirkungen auf die Jahresbilanz gehabt haben. Dennoch wurden bei Netflix 70,5 Millionen Views gezählt.

Rang sechs führt tatsächlich nach Deutschland. «Hubert und Staller» erfreut sich großer Beliebtheit im Streamingbereich und verzeichnete im vergangenen Jahr 71,9 Millionen Abrufe. Mitte des Jahres erblickten 22 neue Folgen der Krimi-Serie «The Blacklist» das Licht der Welt, die es zwar nicht in die Top10 der besten Staffeln des Jahres schafften, aber dem Netflix-Titel in der Endabrechnung 74,3 Millionen Zuschauer bescherten. Neun Millionen Views mehr schaffte die Kult-Sitcom «Friends». Mit 83,3 Millionen belegen Rachel, Monica, Phoebe, Joey, Chandler und Ross den vierten Platz. Künftig werden die sechs Freunde auch wieder im Free-TV bei sixx zu sehen sein.

Die Spitzenplätze beginnen mit «Stranger Things», was vor allem an der neuen vierten Staffel aus dem Früh- und Hochsommer lag. Die neun Folgen sorgten für 41,1 Millionen Views und verhalfen der Netflix-Serie so zu 83,6 Millionen Abrufen insgesamt. Für sich genommen ist die vierte «Stranger Things»-Staffel somit die erfolgreichste Staffel des Jahres. Elf Seasons kann dagegen «The Walking Dead» vorweisen, was der Zombie-Serie hilft und sie auf 104 Millionen Klicks hievt. Die elfte und finale Staffel holte 21,9 Millionen Aufrufe.

Der Nachteil der wenigen Staffeln machten auch Serien-Hits wie «Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht», «Bridgerton» oder «Wednesday» das Erscheinen in den Top10 zu Nichte. Für sich genommen waren die Staffeln zwar große Erfolge – «Die Ringe der Macht» belegen mit 32,3 Millionen Klicks den zweiten Platz, «Wednesday» mit 26,0 Millionen den dritten –, doch in der Endabrechnung reichte es damit eben nicht für die vordersten Plätze. Die Spitzenposition sichert sich dagegen mit großem Abstand «The Big Bang Theory». Die Sitcom, die nach wie vor in hoher Dosis im Free-TV bei ProSieben zu sehen ist, kam im Streamingbereich auf 212 Millionen Abrufe. Damit holten die Nerds in der zweiten Jahreshälfte laut Goldmedia über 170 Millionen Views – ein verdienter erster Platz.

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