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«Der König von Palma» bleibt auch zum Ende im Quotentief

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Zwar sorgte die UFA-Fiction-Serie für eine leichte Verbesserung im Vergleich zum Vortag, doch RTL wird mit der Leistung nicht zufrieden sein. Für «RTL Direkt» lief es im Anschluss historisch schlecht.

In seiner ersten Serien-Rolle seit «Der letzte Bulle» schlüpfte Henning Baum als «Der König von Palma» in der RTL+-Serie in die Rolle des Matti Adler, der seinen Traum von einem Bierlokal auf der Urlaubsinsel Mallorca verwirklichen will. Während nach Angaben des Streaminganbieters die Serie online „sehr stark gestartet“ sei, ließ sich die Free-TV-Ausspielung zu Beginn als zufriedenstellend bezeichnen. Am Karfreitag schalteten rund zwei Millionen Zuschauer ein, was in der Zielgruppe leicht unterdurchschnittliche Werte von 10,0 und 9,0 Prozent nach sich zog. Das ist zwar kein Quoten-Gold, doch VOX stellte zuletzt zur Schau, wie man Streamingserien in den Tod senden kann. Ganz so weit ist es für die UFA-Fiction-Produktion nicht, schließlich war vor dem Free-TV-Start bereits eine zweite Staffel bestellt worden.

Zufrieden wird man in Köln mit den Folgen drei und vier aber nicht sein, denn die lockten am Ostermontag nur 1,24 bzw. 1,28 Millionen Zuschauer an, was katastrophale Einschaltquoten von 4,3 und 4,6 Prozent in der Zielgruppe nach sich zog. Und auch der Abschluss der sechsteiligen Reihe war wenig überzeugend. „Esperanza“ und „Regalo despedida“ wollten am Dienstag nur 1,36 und 1,23 Millionen Zuschauer sehen, davon stammten 0,39 und 0,32 Millionen aus der werberelevanten Zielgruppe. Die Marktanteile beim Gesamtpublikum bewegten sich etwas über dem Montagsniveau und landeten bei 4,9 und 4,6 Prozent, bei den werberelevanten Sehern zeigte die Quotennadel weiterhin miese 6,1 und 4,8 Prozent.

Im Anschluss an die Mallorca-Serie sendete RTL die harte Nachrichten-Realität von «RTL Direkt». Die Sendung, die weiterhin stark vom Programmumfeld abhängig ist, markierte nur 0,79 Millionen Interessierte, der drittniedrigste Wert seit Bestehen der Sendung. Ab 22:15 Uhr bewegten sich die Marktanteile bei 3,5 Prozent bei allen, was einem neuen Allzeit-Tief entsprach und 3,8 Prozent bei den Umworbenen – zweitschlechtester jemals gemessener Wert. Die vorerst letzte Dienstags-Ausgabe von «Extra – Das RTL Magazin» sorgte im Anschluss für eine Reichweite von 0,72 Millionen. Die Marktanteile stiegen auf 4,7 Prozent in beiden Zuschauergruppen.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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