Quotencheck

«SOKO Hamburg»

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Während seit Beginn des Jahres immer montags «SOKO Potsdam» im ZDF lief, zeigte der Mainzer Sender immer dienstags neue Folgen von «SOKO Hamburg». Wie kamen die Folgen an?

Wie bei den Kollegen aus der Hauptstadt Brandenburgs steigerte sich die Episodenzahl von «SOKO Hamburg» im Verlauf der Staffeln kontinuierlich, die dritte Runde, die am 5. Januar startete, zählte insgesamt 13 Ausgaben. Neben der Folgenzahl stieg mit der zweiten Staffel auch die durchschnittliche Reichweite von 3,44 Millionen auf 3,51 Millionen Zuschauer insgesamt, allerdings waren die Marktanteile etwas rückläufig. Für die ersten Runde wurden 19,2 Prozent des Gesamtmarktes belegt, in Staffel zwei lag der Wert bei 17,8. Bei den 14- bis 49-Jährigen sank die Quote von 5,4 auf 5,1 Prozent. Wie sah es in Runde drei aus?

Die erste Folge «Nachts auf dem Friedhof» schwang sich direkt zu einem neuen Reichweitenrekord auf. Insgesamt schalteten 4,24 Millionen ein, zuvor schaffte «SOKO Hamburg» nur einmal den Sprung über die Vier-Mllionen-Marke – zum Auftakt im März 2018. Am Markt wurden Anfang Januar 17,2 Prozent gemessen, bei den Jüngeren sorgten 0,27 Millionen Seher für 4,7 Prozent. Dieser Reichweitenrekord sollte aber nur der Anfang sein, denn bis auf einmal verzeichnete die Sendung immer mehr als vier Millionen Zuschauer. Im Januar kam man mit vier Folgen sogar auf 4,36 Millionen Zuschauer im Durchschnitt. Der Marktanteil lag bei sehr guten 18,0 Prozent. Bei den Jüngeren offenbart sich dagegen ein ähnliches Problem wie bei «SOKO Potsdam»: Es fehlt das junge Publikum. 0,28 Millionen Zuschauer brachten dem Zweiten leicht unterdurchschnittliche 5,3 Prozent.

Im Februar ging es ein quotentechnisch sogar nochmal bergauf. In der letzten Februar-Ausgabe sorgte die Ausgabe „Die nackte Wahrheit“ mit 4,41 Millionen Krimi-Fans für grandiose 20,1 Prozent Marktanteil. Bei den Jüngeren standen 6,0 Prozent auf der Uhr, 0,28 Millionen Seher wurden registriert. Dementsprechend ging es in diesem Monat beim Gesamtpublikum deutlich nach oben. Die Quote fiel mit 19 Prozent sogar einen ganzen Punkt besser aus als im Januar. Die Reichweite blieb mit 4,36 Millionen allerdings konstant. Bei den Jüngeren verlor man im Schnitt 20.000 Zuschauer, der Quote konnte dies nichts anhaben, sie stieg auf 5,4 Prozent.

Im März blieb das Niveau weiterhin bärenstark und die ersten beiden Folgen bestätigten die Ausgabe vom 23. Februar. Wieder wurden jeweils 20,1 Prozent ermittelt, für „Tod an der Alster“ stieg die Quote bei den 14- bis 49-Jährigen auf gute 6,8 Prozent. Für die Ausgabe am 2. März schalteten insgesamt 4,32 Millionen ein, 0,30 Millionen waren Jüngere. Eine Woche lag die Reichweite sogar noch höher, 4,54 Millionen wurden registriert. Bei den Jüngeren zeigte die Nadel 0,27 Millionen und 5,8 Prozent an. Zum Staffelfinale am 30. März brachen diese Werte allerdings ein, was der Freude aber über eine erfolgreiche Staffel aber keineswegs einen Bruch geben dürfte. Dennoch sollte erwähnt werden, dass „Gegen die Zeit“ auf lediglich 3,00 Millionen Zuschauer kam. Bei den Jungen sahen nur 0,18 Millionen zu. Die Marktanteile beliefen sich auf 17,5 beziehungsweise 5,4 Prozent.

Der Abschluss trübte daher die Durchschnittswerte im Monat März ein wenig, was aber nichts daran änderte, dass die fünf Folgen den erfolgreichsten Abschnitt der Runde bildeten. Die Marktanteile lagen bei 19,3 Prozent insgesamt und 6,2 Prozent bei den Jüngeren. Es schalteten durchschnittlich 4,06 Millionen die Dienstagssendung um 18:05 Uhr ein, wovon 0,27 Millionen Jüngere waren. Auf die gesamte Staffel bezogen, liegen die Werte auf einem noch höheren Niveau wie bei «SOKO Potsdam» am Montag. 4,26 Millionen ab Dreijährige sorgten 18,7 Prozent auf dem Gesamtmarkt. Bei den Jüngeren wurden mit 0,27 Millionen 5,6 Prozent gemessen. Damit steht fest, dass den «SOKO»-Reihen die jungen Zuschauer fehlen, aufgrund der grandiosen Gesamtreichweiten hat das ZDF dennoch allen Grund zur Freude.

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