Quotencheck

«House of the Dragon»

von

ProSieben sendete die HBO-Serie in Doppelfolgen am Montagabend. Nach anfänglichem Schwung verlor die Serie etwas an Strahlkraft.

Obwohl die Free-TV-Premiere der Mutterserie «Game of Thrones» in Deutschland bei RTLZWEI erfolgte, sicherte sich ProSieben die Ausstrahlungsrechte für die Prequel-Reihe «House of the Dragon». Der Unterföhringer Sender legte die im Spätsommer 2022 erschienene Serie auf den Montagabend, wo vor Weihnachten Comedy-Serien und Doku-Inhalte zu sehen waren. Das US-Fantasy-Epos legte dennoch einen guten Start hin.

Am 8. Januar sahen den Auftakt 1,39 Millionen Zuschauer ab drei Jahren zu. Der Marktanteil wurde auf sehr gute 5,0 Prozent beziffert. ProSieben sendete pro Woche zwei Folgen, die jeweils gemeinsam ausgewertet wurden. Die bis 22:33 Uhr Doppelausgabe erreichte 0,57 Millionen Zuschauer aus der werberelevanten Zielgruppe, die einem Marktanteil starken 9,6 Prozent entsprachen. In Woche zwei blieb die Sehbeteiligung nahezu konstant bei 1,36 Millionen. Der Marktanteil stieg leicht auf 5,1 Prozent. Auch in der Zielgruppe ging es bergauf, denn es wurden 0,61 Millionen 14- bis 49-Jährige sowie 10,7 Prozent gemessen.

Trotz des hohen Interesses an der Serie konnte man das Niveau ab dem 22. Januar nicht halten. Die Reichweite sank auf 1,12 Millionen, was zu einem Marktanteilsverlust von einem Prozentpunkt auf 4,1 Prozent führte. In der Zielgruppe blieben für die Folgen fünf und sechs noch eine halbe Million Umworbene dran. Der Marktanteil sank auf solide 7,7 Prozent. Am 29. Januar sank die Reichweite erstmals unter die Millionen-Marke. ProSieben musste sich mit noch immer positiven 0,98 und 3,8 Prozent Marktanteil zufriedengeben. Aus dem werberelevanten Publikum stammten 0,45 Millionen Zuschauer, die für 7,8 Prozent Marktanteil standen.

Das Staffelfinale, für das aufgrund technischer Probleme der AGF Videoforschung derzeit noch keine endgültig gewichteten Daten vorliegen, kam auf 0,87 Millionen Zuschauer und 3,5 Prozent Marktanteil. Die Nachgewichtung der Quoten des Gesamtmarktes sorgte nur für leichte Verbesserungen, sodass kein signifikant höheres Ergebnis zu erwarten ist. Im Schnitt erhöhte sich die Reichweite um rund 90.000 Zuschauer. In der Zielgruppe standen für die finale Doppelfolge 0,37 Millionen 14- bis 49-Jährige und 6,9 Prozent zu Buche. Hier ist ein Anstieg auf über sieben Prozent zu erwarten.

Unterm Strich war die Ausstrahlung von «House of the Dragon» für ProSieben ein Erfolg, auch wenn das Interesse signifikant nachließ. Dies könnte man mit dem Dschungelcamp von RTL in Verbindung bringen, denn die dritte und vierte Doppelfolge überschnitten sich rund 45 Minuten mit dem Reality-Leuchtturm. Da «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!» fantastische Reichweiten erbrachte, entschied sich ab 22:15 Uhr womöglich der ein oder anderer ProSieben-Zuschauer zum Griff zur Fernbedienung. Im Schnitt schalteten 1,14 Millionen Zuschauer ab drei Jahren ein, die für einen starken Marktanteil von 4,3 Prozent standen. Knapp 44 Prozent der Zuschauer waren unter 50 Jahre alt. 0,50 Millionen werberelevante Zuschauer sorgten für überdurchschnittliche 8,5 Prozent Marktanteil.

Kurz-URL: qmde.de/149068
Finde ich...
super
schade
80 %
20 %
Teile ich auf...
Kontakt
vorheriger ArtikelBetafilm verkauft «In Her Car» nach Japannächster ArtikelESC-Vorentscheid: Das Erste setzte erneut auf Simonetti und Silbereisen
Schreibe den ersten Kommentar zum Artikel
Weitere Neuigkeiten

Optionen

Drucken Merken Leserbrief




E-Mail:

Quotenletter   Mo-Fr, 10 Uhr

Abendausgabe   Mo-Fr, 16 Uhr

Datenschutz-Info

Letzte Meldungen

Werbung

Mehr aus diesem Ressort


Jobs » Vollzeit, Teilzeit, Praktika


Surftipp


Surftipps


Werbung