VOD-Charts

Wo sind die VOD-Zuschauer hin?

von   |  4 Kommentare

Das Reichweiten-Niveau bricht im Vergleich zur Vorwoche deutlich ein. Davon profitiert ein Teenie-Drama, das seine Werte sogar leicht steigern konnte.

Was war in dieser Woche auf dem VOD-Markt los? Im Vergleich zur Vorwoche brach die Bruttoreichweite der Top10 in Deutschland um mehr als zehn Millionen ein. In der vergangenen Woche addierten sich die Werte aller Titel auf 25,25 Millionen, in dieser Woche stehen nur noch 14,99 Millionen Klicks zu Buche. Lediglich eine Sendung konnte ihre Abrufzahlen steigern, was prompt den ersten Platz in diesem Ranking bescherte. Aber der Reihe nach: Platz neun teilen sich «Lucifer» - bei Prime Video verfügbar - und «Pretty Little Liars» - im Netflix-Abo enthalten - mit jeweils 1,22 Millionen Klicks.

Knapp davor landet der Sitcom-Klassiker «Friends», der ebenfalls bei Netflix verfügbar ist, mit einer Bruttoreichweite von 1,23 Millionen Klicks. Bislang waren alle drei Titel in der vergangenen Woche nicht in dieser Liste vertreten. Das ändert sich mit dem sechsten Platz, den sich «Lupin» - ebenfalls in der Vorwoche nicht vertreten – und «The Big Bang Theory» mit 1,24 Millionen Abrufen teilen. Die Nerds schafften im vorherigen Zeitraum noch 4,36 Millionen Klicks, zwischen dem 19. und 25. März stehen allerdings nur 1,24 Millionen zu Buche. Damit steht fest, dass es einen neuen und gleichzeitig alten Spitzenreiter gibt, dazu später mehr.

Zunächst reiht sich die Netflix-Serie «Snowpiercer» auf Rang fünf ein. Die zweite Staffel steht kurz vor dem Ende, die beiden letzten Folgen erscheinen am 30. März auf der Plattform. In dieser Woche sahen sich 1,46 Millionen die Serie an. «The Walking Dead» liegt mit 1,48 Millionen Abrufen knapp davor auf dem vierten Rang.

Auch dem Treppchen geht es zunächst ähnlich eng zu, denn «Vikings» liegt nur 10.000 Klicks hinter «How To Get Away With Murder». Auf dem Papier stehen 1,70 beziehungsweise 1,71 Millionen Abrufe. Gold geht dagegen an «Riverdale», das als einzige Sendung in dieser Woche ihre Bruttoreichweite im Vergleich zur Vorwoche steigern konnte. Vor sieben Tagen lautete das Ergebnis 2,39 Millionen. Diesmal kommt das Teenie-Drama auf 2,49 Millionen Zuschauer. Damit belegt «Riverdale» zum vierten Mal in den letzte fünf Wochen den Platz an der Sonne.

Kurz-URL: qmde.de/125820
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Es gibt 4 Kommentare zum Artikel
Blue7
26.03.2021 15:17 Uhr 1
So ist das mit den geschätzen, gerateten und erfragten Zahlen, statt dass man die Anbieter das Ausweisen würden.
Vittel
26.03.2021 16:50 Uhr 2
Die Anbieter haben halt kein Interesse, Zahlen rauszugeben und für ein großes Panel/Marktforschung will auch niemand bezahlen. Da muss das Schätzeisen halt ausreichen.
michael.ciao
26.03.2021 18:36 Uhr 3
Das stimmt alles nicht. Love Island schauen in einem Monat 40 Millionen. Das heißt jede Woche 10Millionen. Alles nicht mit angegeben. Ginny und Georgia ist immer 5 von 7 Tagen in der Woche vor Riverdale bei den Top10 von Netflix. Und Ginny und Georgia ist nicht mal aufgeführt. Genauso Are You The One von TVNow. Das ist das erfolgreichste Format mit Love Island zusammen bei TVNOW.

Und GZSZ und Sturm der Liebe bei der ARD noch nicht mal dazugezählt. Plus Ku’damm 63 vom ZDF diese Woche. Auch schon mehrere Millionen gestreamt. Alles merkwürdig. Alles alte Schinken wo aufgelistet sind. Genau das schaut Deutschland lieber an statt neue Formate/Serien/Shows/Folgen.
Blue7
27.03.2021 13:59 Uhr 4
@Vittel: Ein Streaminganbieter braucht keine Panel oder Marktforschung, da mann selber die Clicks und Views selber hat.

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