Quotencheck

«SOKO»-Crossover schlug sich gewohnt hervorragend

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Der Quotenmeter.de-Wochencheck: In der abgelaufenen Woche ließ das ZDF fünf «SOKO»-Teams an einem Fall arbeiten. Das Resultat der Ermittlungsarbeit: Die bekannt guten Quoten.

Spin-Offs von «SOKO 5113»

  • «SOKO Leipzig» (seit 2001)
  • «SOKO Kitzbühel» (seit 2001)
  • «SOKO Köln» (seit 2003)
  • «SOKO Wismar» (seit 2004)
  • «SOKO Wien» (seit 2005)
  • «SOKO Rhein-Main» (2006-2008)
  • «SOKO Stuttgart» (seit 2009)
Des einen Freud, des anderen Leid: Während es die ARD nicht schafft, am Vorabend Fuß zu fassen, gehört das 18-Uhr-Sendefenster zu den stärksten Programmstrecken im ZDF. Grund dafür sind die «SOKO»-Krimis, die sich seit Jahren größter Beliebtheit erfreuen. Mit einer kreativen Idee bezüglich der «SOKOs» wollte das ZDF in der vergangenen Woche überzeugen: Ähnlich wie schon beim «Tatort»  und «CSI» geschehen, ließen die Mainzer fünf Ermittlerteams eine Woche lang an einem Fall arbeiten. Dabei wusste schon der erste Film des Fünfteilers, der den Namen «Der Prozess»  trug, vollends zu überzeugen.

Mit 20,9 Prozent bei einer Reichweite von 3,73 Millionen durfte sich die «SOKO 5113» , die am Montag ermittelte, über reges Interesse freuen. Nur leichte Einbußen brachte die «SOKO Köln»  am Dienstag mit sich, die rund 0,2 Millionen Zuschauer weniger vor die Bildschirme brachte. Die Quote blieb allerdings über 20 Prozent. Nicht derart phänomenal sah es unterdessen beim jungen Publikum aus, bei dem an beiden Tagen daraus nur 5,7 Prozent und 5,6 Prozent resultierten. Ein wenig mehr hätte in dieser Zuschauergruppe sicherlich nicht geschadet.

Am Mittwoch erreichte der Fünfteiler schließlich sein vorläufiges Quotenhoch, mit 21 Prozent bei allen wurde für die «SOKO Wismar»  der beste Marktanteil seit rund einem Monat ermittelt. Erfreulich: Auch bei den Jüngeren lief es mit 6,7 Prozent solide. Einbußen musste die «SOKO Stuttgart»  am Tag der Deutschen Einheit verkraften, an dem sich das Sehverhalten vieler Bundesbürger veränderte. Mit 3,13 Millionen Zuschauern bei einer Quote von 15,9 Prozent verharrte die Serie auf ungewohnt schwachem Niveau, blieb aber komfortabel über dem Senderschnitt. Diese Quotenschwäche vom Donnerstag dem Fünfteiler zuzuschreiben wäre ein Fehler, schließlich konnte er zum Freitag hin wieder deutlich zulegen.

Die «SOKO Leipzig»  schloss die Woche nämlich mit guten 3,44 Millionen Zuschauern und 20,2 Prozent am Gesamtmarkt ab. Besonders beachtlich fielen die Quoten aber bei den 14- bis 49-Jährigen aus, bei denen 0,46 Millionen Interessierte zu starken 8,5 Prozent führt. Nie war für eine 18-Uhr-«SOKO» in den vergangenen Monaten eine höhere Quote beim jungen Publikum zu holen gewesen.

Alles in allem kann das ZDF mit dem Experiment sehr zufrieden sein. Im Mittel schalteten am Vorabend 3,44 Millionen Krimifans ein, die den Mainzern durchschnittlich 19,6 Prozent einbrachten. Rechnet man die schwächere Folge vom Donnerstag heraus, liegt die durchschnittliche Quote sogar einen Prozentpunkt höher. Allerdings: Vielmehr als sonst ist das nicht, denn dass die «SOKOs» im ZDF gerne 20 Prozent und mehr erreichen, ist alles andere als eine Seltenheit. Trotzdem: Grund zum Meckern besteht bei diesen Topergebnissen wahrlich nicht.

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