Primetime-Check

Donnerstag, 18. Juli 2013

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Konnte die neue ProSieben-Dating-Show «Catch the Millionaire» von Beginn an überzeugen? Und wie entwickelt sich die Reichweite von «Rette die Million!»?

Kein Programm war am Donnerstagabend gefragter, als der ARD-Film «Der Duft von Holunder». 3,81 Millionen und 15,7 Prozent aller Fernsehenden schalteten um 20.15 Uhr Das Erste ein, um den Streifen zu verfolgen. Die Einschaltquote bei den Jungen war mit 6,5 Prozent bei 0,56 Millionen Interessierte akzeptabel. Im direkten Anschluss kam «Panorama» auf 2,83 Millionen und 11,7 Prozent insgesamt, bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 0,44 Millionen und 4,6 Prozent erreicht.

Die meisten Zuschauer aus der Zielgruppe lockte Sat.1 zu sich. Ab 21.15 Uhr schauten 1,32 Millionen und 14,0 Prozent der Werberelevanten «Criminal Minds», eine Stunde zuvor waren bereits 1,00 Millionen und 12,2 Prozent aus dieser Publikumsgruppe erreicht worden. Insgesamt schalteten 1,83 Millionen und 7,8 Prozent die Krimiserie ein, später wurden 2,24 Millionen und 8,9 Prozent gemessen. Ab 22.15 Uhr lief auch die Serie «The Cop» mit 1,78 Millionen aus dem Gesamtpublikum und 10,7 Prozent bei den Jungen über Senderschnitt.

Die neue Kuppel-Sendung «Catch the Millionaire» enttäuschte auf ProSieben und blieb zum Auftakt knapp unter den üblichen Zuschauerwerten des Senders. Insgesamt wurden 1,37 Millionen und 5,8 Prozent erreicht, bei den Jungen durfte der Kanal 0,94 Millionen und 10,8 Prozent verbuchen. Das Magazin «red!» wurde im Anschluss von 1,12 Millionen und 6,6 Prozent insgesamt sowie 0,79 Millionen und 11,1 Prozent aus der Zielgruppe gesehen.

Keinen guten Eindruck machte auch das ZDF, das die Fernsehenden mit «Rette die Million!» zum Einschalten bewegen wollten. 3,14 Millionen und 12,9 aller Zusehenden folgten dem Programm, bei den Jungen wurden 0,51 Millionen und 5,9 Prozent gemessen. Ab 22.15 Uhr wurden dem ZDF-Publikum «Sehnsuchtsorte an der Adria» präsentiert; 2,61 Millionen und 13,1 Prozent insgesamt nahmen die Chance wahr, die Mittelmeerküste vom heimischen Wohnzimmer aus zu besuchen. Bei den 14- bis 49-Jährigen kam das Format auf 0,50 Millionen und 6,2 Prozent. Während Sat.1 mit Krimis überzeugen konnte, gingen die Einschaltquoten von RTL pünktlich zur Primetime zum wiederholten Male in den Keller. Eine Doppelfolge von «CSI: Miami» kam über 1,70 bzw. 2,05 Millionen Fernsehende insgesamt nicht hinaus, in der Zielgruppe wurden schwache 10,0 bzw. 10,4 Prozent erzielt. Auch «Psych» wusste ab 22.15 Uhr nicht zu überzeugen und lockte nur 1,47 Millionen und 7,6 Prozent aus dem Gesamtpublikum an. Bei den Werberelevanten wurde mit 0,77 Millionen und 9,6 Prozent sogar die Zweistelligkeit verfehlt.

kabel eins zeigte «Cloverfield» und wurde mit einem guten Zielgruppenwert belohnt. 0,58 Millionen und 6,6 Prozent der Werberelevanten sahen den Film, insgesamt schalteten 0,84 Millionen und 3,5 Prozent ein. VOX gelang selbiges mit «e-m@il für Dich» und erreichte 1,30 Millionen und 5,5 Prozent aus dem Gesamtpublikum sowie 0,85 Millionen und 9,7 Prozent der 14- bis 49-Jährigen. Bei RTL II erreichten «Die Kochprofis» mit 0,83 Millionen und 10,1 Prozent zweistellige Werte in der Zielgruppe, bei allen Fernsehenden durfte der Sender 1,29 Millionen und 5,5 Prozent verbuchen. Ab 21.15 Uhr wusste «Frauentausch» mit 1,11 Millionen und 5,0 Prozent insgesamt sowie 0,71 Millionen und 8,2 Prozent bei den Jungen zu überzeugen.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/65024
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