
Damit schob sich «The Empress», wie die Serie international vermarktet wird, an die Spitze des nicht-englischsprachigen TV-Feldes. Zuvor musste sich Devrim Lingnau und Philip Froissant als Kaiserpaar Sisi und Franz mit dem dritten Platz begnügen – hinter «Der Käfig» (Frankreich) und «Die Guerra-Fehde» (Mexiko). Die französische Reiche fand sich zum Monatswechsel aber nur noch auf Rang acht wieder, die mexikanische Reihe fiel auf Platz fünf zurück, hatte aber mit 33,3 Millionen Sehstunden weiterhin eine hohe Abrufzeit. Aufgrund der langen Laufzeit von über zwölfeinhalb Stunden reichte es aber nur für 2,6 Millionen Views.

Auch die erste Staffel kehrte in die Top10 auf Rang drei zurück. In der vergangenen Woche wurden die ersten sechs Episoden 17,2 Millionen Stunden gestreamt, und damit drei Millionen Mal abgerufen. «Die Kaiserin» kam damit auf rund zehn Millionen Views in sieben Tagen. Damit kompensiert man das im Vergleich zum Herbst 2022 leicht niedrigere Niveau der zweiten Staffel. Die erste Runde debütierte am 29. September 2022 und verzeichnete in den ersten vier Tagen der Verfügbarkeit 47,21 Millionen Stunden bei einer nur leicht längeren Laufzeit von fünf Stunden und 43 Minuten. In der ersten vollen Woche kam man auf 43 Millionen Sehstunden. Direkt zur Premiere belegte «Die Kaiserin S1» zwei Wochen lang den ersten Platz. Mitte Oktober wurde man schon von der polnischen Miniserie «Hochwasser» abgelöst.
Alles in allem war der Start der zweiten Staffel aber vergleichbar zu dem der ersten Runde. Netflix hat noch nicht bekannt gegeben, ob «Die Kaiserin» eine dritte Staffel erhält. Angesichts des Franchise-Erfolgs täte der Streamingdienst aber gut daran, mehr Folgen zu bestellen. In den kommenden Jahren müsste man dann auch nicht mit der RTL+-Serie «Sisi» konkurrieren, deren vierte Staffel kürzlich angelaufen ist, aber auch das Finale bildet.
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