Kürzlich startete bei Netflix eine Neuinterpretation der beliebten Addams-Family von Tim Burton - und das Einschalten lohnt sich!
Geht man allein nach der berühmtesten Namensvertreterin, sind Mittwochskinder schrecklich drauf: Sie haben im zarten Teenager-Alter nur Mord und Totschlag im Kopf, halten sich in ihrer Freizeit bevorzugt auf Friedhöfen auf, und wenn ihnen jemand blöd kommt, hetzen sie schon einmal blutrünstige Piranhas auf ihr wehrloses Opfer. Das hat nun dazu geführt, dass es sogar den Eltern von Wednesday Addams (Jenna Ortega) reicht: In einer Schule für „Normies“ ist einfach kein Platz für ein Kind mit einer so großen… Persönlichkeit. Also schicken sie sie auf dasselbe Internat, das sie selbst als Kinder besucht haben: Nevermore.
Doch weil allerhand unheimliche Ereignisse das Internat Nevermore heimsuchen, bekommt Wednesday bald mächtig zu tun, und noch dazu stehen viele Schulveranstaltungen an, die besucht werden wollen. Ihr wird also nicht langweilig werden – und den Zuschauern dieser zuckersüßen und dabei schaurig-schönen Serie genauso wenig. Denn so gruselig und anders der Spross der Addams-Family sein Leben führt, so einladend fällt die Inszenierung von Tim Burton aus, der seine übernatürlichen Internatsgeschichten ein bisschen anlegt wie ein amerikanisches «Harry Potter». 

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