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Der ProSieben-Mittwoch braucht frischen Wind

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Für «TV Total» läuft es weiterhin gut, doch das Folgeprogramm von «ZOL» enttäuscht weiterhin mit desaströsen Werten.

Es wird an dieser Stelle nicht mit den starken Quoten von «TV total» begonnen und auch nicht mit der Tatsache, dass natürlich der Hype des Anfangs nicht beibehalten werden konnte. Auch ignorieren wir die eine Episode mit Showmaster Elton, die entsprechend etwas besser lief. Es soll sich alleine die Frage gestellt werden, ob ProSieben mit den aktuellen Zahlen zufrieden sein kann und ob das Ganze vielleicht doch gar nicht so schlecht ist, wie oft beschrieben. Also zu den Fakten: Mit den gestrigen 1,37 Millionen Zuschauern für «TV total» liegt das Interesse erstmals seit drei Wochen etwas höher, daher auch der Marktanteil gestern bei 4,7 Prozent. Als schlecht ist das nicht einzuordnen, es werden schlichtweg aber auch keine Preise gewonnen.

Am Punkt der Zielgruppe ergibt sich ein ähnliches Feld. Mit 0,92 Millionen Zuschauern lag man gestern leicht über den Werten der vorherigen Wochen, aber unter der 1-Millionen-Marke. Mit 12,9 Prozent Marktanteil liefert Pufpaff aber noch immer für Senderverhältnisse stark ab. Auch hier also die Frage, hat man sich mit dem Status Quo abgefunden oder ärgert sich in München noch jemand darüber, dass es viel besser laufen könnte? Wo zweifelsohne ein Umdenken stattfinden muss, ist bei «Zervakis & Opdenhövel. Live.», das im Anschluss gesendet wird. Selbst die Zahlen der letzten Wochen herauszukramen wäre an dieser Stelle zu viel des Aufwandes, schließlich liefern diese keine anderen Erkenntnisse als die Quoten des gestrigen Abends.

In der letzten Woche fiel die Marke der 0,5 Millionen Zuschauer und auch gestern wollten lediglich 0,46 Millionen Fernsehende dem Live-Journal folgen. Über den damit erreichten Marktanteil von 2,0 Prozent braucht also auch nicht weiter gesprochen werden. Ebenfalls in der Abwärtsspirale zeigte sich die Leistung der Zielgruppe. Gestern war dabei keine Ausnahme, es schauten noch 0,27 Millionen bei Linda und Matthias zu. Der Marktanteil von 4,9 Prozent mag noch das Prädikat "OK" tragen, wobei das schon bereits beschönigend ist. "Miserabel" würde es besser treffen. Was also tun, ProSieben? So kann es nicht weitergehen.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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