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«Schwiegertochter gesucht»

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Der Wechsel in die Primetime verkleinerte die Quoten bereits im Vorjahr. Doch nun hatten die neuen Episoden noch deutlich stärker zu kämpfen.

Seit 2007 läuft die Dokusoap «Schwiegertochter gesucht» jährlich bei RTL. Die Moderatorin Vera Int-Veen hilft den männlichen Singles dabei eine Partnerin zu finden. Mehrere Bewerberinnen werden im Anschluss für ein Kennenlernen zu den Männern nach Hause eingeladen. Eine wichtige Rolle bei der Wahl der Partnerin spielt auch jeweils die Mutter der Männer. Ursprünglich lief das Format sonntags ab 19.05 Uhr. Ab 2020 waren die neuen Folgen in der Primetime zu sehen. So sendete der Sender in diesem Jahr ab dem 10. August immer dienstags ab 20.15 Uhr.

Den Auftakt der 14. Staffel verfolgten 2,00 Millionen Fernsehenden und somit das größte Publikum. Hier wurde mit soliden 7,9 Prozent auch der stärkste Marktanteil ermittelt. Unter den Zuschauern befanden sich zudem 0,61 Millionen Umworbenen. Somit landete das Format bei einer passablen Quote von 9,8 Prozent. Vom Bestwert stürzte man bereits in Woche zwei auf das schwächste Ergebnis der Staffel herab. Bei 1,65 Millionen Neugierigen kam der Marktanteil nicht über einen mäßigen Wert von 5,9 Prozent hinaus. 0,49 Millionen Jüngere sowie eine ernüchternde Sehbeteiligung von 7,1 Prozent bedeuteten auch in der Zielgruppe einen Negativrekord.

Am 24. August hatte sich das Format wieder ein wenig erholt, so dass nun 1,78 Millionen Fernsehende vor dem Bildschirm saßen. Der Marktanteil kletterte wieder langsam nach oben auf annehmbare 7,0 Prozent. Die 0,62 Millionen Werberelevanten erzielten mit passablen 10,4 Prozent Marktanteil sogar den Bestwert der Staffel. In der darauffolgenden Woche vergrößerte sich das Publikum auf 1,88 Millionen Menschen und auch die Quote steig auf 7,3 Prozent. Bei den 0,58 Millionen 14- bis 49-Jährigen wurde ein akzeptabler Marktanteil von 9,5 Prozent eingefahren.

Die fünfte Folge erweckte noch das Interesse von 1,81 Millionen Zuschauern. Folglich stand hier ein Marktanteil von 7,1 Prozent auf dem Papier. Auch bei den 0,59 Millionen Jüngeren änderte sich mit einer Quote von 9,4 Prozent im Vergleich zur Vorwoche nicht viel. Mit der folgenden Episode konnte RTL einen Rückgang der Reichweite auf 1,70 Millionen Menschen nicht verhindern. Folglich verkleinerte sich der Marktanteil auf akzeptable 6,5 Prozent. Bei den 0,56 Millionen Umworbenen wurden nicht mehr als magere 8,1 Prozent gemessen.

Das Staffelfinale wurde schließlich am 21. September vor 1,67 Millionen Interessenten ausgestrahlt. Durch diesen erneuten Zuschauerrückgang fiel auch die Quote auf einen mäßigen Wert von 6,3 Prozent zurück. Das jüngere Publikum blieb mit 0,56 Millionen Fernsehenden weiterhin gleich groß. Hier war eine leichte Steigerung auf 8,7 Prozent Marktanteil möglich.

Als das Format noch am Vorabend lief, schalteten fast ausnahmslos über drei Millionen Fernsehende ein und oftmals lag die Reichweite sogar bei mehr als fünf Millionen Menschen. Auch im vergangenen Jahr, in dem «Schwiegertochter gesucht» erstmals in der Primetime zu sehen war, waren stets über zwei Millionen Zuschauer mit dabei. In diesem Jahr rutschte dieser Wert nach unten auf 1,78 Millionen Fernsehzuschauer. Der gute Vorjahresmarktanteil von 8,5 Prozent verkleinerte sich somit auf annehmbare 6,9 Prozent. Kein einziges Mal gelang es der Dokusoap, den Senderschnitt zu übertreffen. Zudem verfolgten im Schnitt 0,57 Millionen Werberelevante die neuen Episoden. Von den 12,1 Prozent Marktanteil war somit noch eine mäßige Quote von 9,0 Prozent übrig. Bei diesen Werten ist es wenig überraschend, dass die 14. Staffel so schwach lief wie noch keine andere zuvor.

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