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Bundestagswahl 2021: Der Tag danach

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Wie am Wahltag selbst dominiert auch am Montag Das Erste mit der seiner Berichterstattung gegen ZDF und RTL.

Einen Tag nach der Bundestagswahl stand das Programm der öffentlich-rechtlichen Sender weiterhin ganz im Zeichen der Ergebnisse vom Sonntag. Das Erste und das ZDF gingen jeweils ab 10:00 Uhr mit langen Sonderberichterstattungen auf Sendung. Beide Sender blieben bis 15:00 Uhr on Air, was für die blaue Eins 0,79 Millionen Zuschauer bedeutete, wovon 0,16 Millionen zwischen 14 und 49 Jahre alt waren. Beim Mainzer Sender schalteten insgesamt 0,67 Millionen Interessierte ein. 0,13 Millionen waren im jüngeren Alter. Der Marktanteil bei allen lag für Das Erste bei soliden 11,7 Prozent, für das ZDF wurden mäßige 9,8 Prozent ausgewiesen. Bei den jungen Sehern standen starke 11,4 Prozent (ARD) und ebenfalls gute 8,9 Prozent (ZDF) zu Buche.

Während das ZDF am Nachmittag reguläres Programm sendete, gab es im Ersten nach «Sturm der Liebe» um 16:00 Uhr eine weitere «Tagesschau extra»-Ausgabe. Die Nachmittagssendung verfolgten 0,71 Millionen Zuschauer, auf dem Quotenmarkt fiel man auf 6,8 Prozent zurück. Bei den 14- bis 49-Jährigen waren 0,14 Millionen dabei, der Sender verbuchte ebenfalls 6,8 Prozent Sehbeteiligung.

Am Abend sendete sowohl Das Erste als auch das ZDF sowie RTL weitere Sondersendungen. Das «ZDF spezial» verfolgten ab 19:30 Uhr 2,91 Millionen Zuschauer. Die «heute»-Nachrichten kamen im Vorlauf auf 3,37 Millionen Seher. Die Marktanteile lagen zunächst bei 15,0 und 8,3 Prozent. Während der Sondersendung wurden 11,2 und 7,1 Prozent gemessen. Im Ersten meldete sich Tina Hassel mit einem «Brennpunkt», den 3,94 Millionen ab 20:15 Uhr verfolgten und damit klar die größte Reichweite bei den Sondersendungen generierte. Auf dem Markt kam die Sendung auf Einschaltquoten von 13,2 und 14,6 Prozent. 1,12 Millionen Jüngere schalteten ein. Für RTL gab dagegen kein Ankommen, die Werte waren jedoch nicht so schwach wie am Sonntag. Die von Peter Kloeppel moderierte 15-minütige Sendung brachte es auf 2,19 Millionen Politik-Interessierte. Auf dem Gesamtmarkt war annehmbare 7,4 Prozent drin. Auch in der Zielgruppe lag man mit 0,76 Millionen Umworbenen und 10,3 Prozent Marktanteil eindeutig hinter dem Ersten.

Die blaue Eins widmete sich auch im Folgeprogramm mit der Aufarbeitung der Wahl und schickte ab 21:00 Uhr «Hart aber fair» über den Äther. Die Talkrunde war mit Tilman Kuban (CDU), Kevin Kühnert (SPD), Alexander Graf Lambsdorff (FDP), Renate Künast (B‘90/Grüne), Sascha Lobo („Spiegel“-Kolumnist) und Mariam Lau (Politik-Redakteurin bei der „Zeit“) besetzt war. 3,59 Millionen blieben dran, was für 13,1 Prozent Marktanteil sorgte und gemessen an der Reichweite den drittbesten Wert des Jahres darstellt. Bei den Jüngeren verzeichnete Frank Plasberg ein 0,89-millionenköpfiges Publikum, was sagenhafte 12,4 Prozent dieses Marktes belegte. In dieser Zuschauergruppe markierte man das größte Interesse des Jahres.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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