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RTL präsentiert sich in neuem Gewand

von   |  12 Kommentare

Der Kölner Sender hat außerdem bekannt gegeben, dass TVNow im November in RTL+ umbenannt werde.

Bereits Mitte Juni präsentierte die Mediengruppe RTL Deutschland das neue Logo für den größten deutschen Privatsender, wobei es besser die Logos heißen sollte. Denn das altgediente rot-gelb-blaue Erkennungszeichen hat ausgedient, stattdessen setzt man auf viele verschiedene Farbzusammenstellungen. Diese Farbenfroheit, die bereits hinter den Kulissen mit dem Projekt „RTL United“ vorangetrieben wurde, ist nun auch für die Fernsehzuschauer sichtbar geworden. Seit Mittwoch präsentieren sich die RTL-Sender von RTL Deutschland, wie die Mediengruppe von nun an offiziell firmiert, in einem neuen Gewand. Darunter fällt nicht nur das RTL-Hauptprogramm, sondern auch die Pay-TV-Sender RTL Crime, RTL Passion und RTL Living. Bereits bekannt – und nun auch offiziell bestätigt – war, dass RTLplus mit dem heutigen Tag in RTLup umbenannt wird. VOX, ntv oder Nitro werden dagegen weiterhin als eigenständige Marke auftreten.

Die Änderung bei RTLplus war nötig, da der Streamingdienst TVNow bekanntlich in RTL+ umgetauft werden soll. Bislang nannte RTL Deutschland noch keinen Termin für diese Änderung. Nun gab man bekannt, dass es am 3. November soweit sein soll. Dieser soll dann Teil eines neuen „Digital Hub“ werden, der unter RTL.com alle Angebote des Unternehmens unter einer Domain bündelt. RTL beschreibt den Hub als „das Tor in die Entertainment-Welt von RTL“. Ein Bestandteil ist das News- und General-Interest-Angebot RTL.de, das ab sofort ebenfalls im neuen Multi-Color- Design erscheint und in RTL News umbenannt wird.

„RTL wächst, unsere programmliche Ausrichtung verändert sich, wir bieten Entertainment auf allen Kanälen. Jetzt möchten wir es unserem Publikum noch einfacher machen, sich zu orientieren. Eine klare und entschlossene Markenführung ist dafür das A und O. Wo RTL drinsteckt, steht nun auch RTL drauf“, erklärte Stephan Schäfer, seit kurzem Co-CEO RTL Deutschland. „Zugleich modernisieren wir unser Erscheinungsbild. Das neue Design ist zeitgemäß und optimistisch. Es passt damit ideal zu unseren Angeboten: Wir wollen die Menschen mit guter Unterhaltung und unabhängigem Journalismus begeistern und informieren. RTL wird damit zu der führenden Entertainmentmarke. Und daneben bauen wir unsere erfolgreichen Marken VOX, ntv und NITRO weiter aus.“

Begleitet wird die Umgestaltung von einer umfassenden Imagekampagne, die mit einem zweistelligen Millionen-Euro-Bruttovolumen über alle Kanäle und Plattformen bis ins kommende Jahr ausgespielt. Eine breit angelegte Kommunikationsoffensive präsentiert mit lebens- und farbenfrohen Motiven das neue Design und setzt verschiedene inhaltliche Schwerpunkte, von Entertainment über Vielfalt bis zu Journalismus. Das neue Multi-Color-Logo von RTL soll sich künftig dem jeweiligen Inhalt farblich anpassen, um so die Vielfalt der Inhalte widerzuspiegeln. RTL Deutschland hat zudem angekündigt, auch den RTL-Radiosender einen neuen Markenauftritt zu geben.

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Es gibt 12 Kommentare zum Artikel
Blue7
15.09.2021 10:39 Uhr 1
Bin gespannt wann SuperRTL zu Toggo wird
Nr27
15.09.2021 12:15 Uhr 2
Wenn sie jetzt auch noch ein gutes Programm hätten ...
Sentinel2003
15.09.2021 12:53 Uhr 3
@Nr.27: die weden in 100 Jahren kein gutes Programm haben...da können die noch sooft ihr Logo ändern...
Torsten.Schaub
15.09.2021 13:29 Uhr 4
...und deshalb ist es wiederum gut, dass es Streamingdienste gibt, wo man gutes Programm bekommt bzw. aussuchen kann. Von RTL kann man das nicht erwarten, genausowenig der dazugehörigen anderen Sendern. Selbst Nitro ist nur noch zu einem jüngeren RTLplus geworden oder wie es nun heisst RTLup. Von VOX und RTL II fangen wir erst garnicht an.
CaptainCharisma
15.09.2021 14:09 Uhr 5




Das ist aber auch nicht deren Ziel. Genauso wenig, wie die BILD Akademiker ansprechen möchte. Im Gegensatz zu Pro Sieben, weiß RTL, dass sie quasi "dead man walking" sind. Jetzt heißt es, mit so wenig Einsatz wie möglich, das meiste raus holen. Mit günstigen, aber Aufmerksamkeit erregenden Trash-TV, die abholen...die den ganzen Tag in der Buden hocken, 14 Uhr aufstehen um Bier und Kippen zu frühstücken und halt TV schauen. Und solange man mit wenig Geld, eine gewisse Anzahl an Kernzuschauern hält - solange wird man zufrieden sein.



Es wird keinen RTL Aufschwung mehr geben. Die Welt hat sich nach Dr. House und Monk weiterbewegt. 50 Euro Shows mit Verona Pooth und Pimmelwitzen...solange sowas den Spätaufsteher freut, solange freut sich auch RTL.
Vittel
15.09.2021 14:45 Uhr 6


So lange die Werbekunden da mitspielen. Werbung für Zigaretten ist schon mal nicht erlaubt, für Bier darf noch geworben werden. Aber die Premiummarken sind wohl auch nicht im Fokus.

Das soll kein Seitenhieb Richtung Publikum sein, nicht jeder hat Glück und die Möglichkeiten im Leben. Aber das Konzept Werbefinanzierung funktioniert halt immer weniger, wenn die Zielgruppe kaum Geld für den Konsum von beworbenen Produkten hat.

Die Frage habe ich mir schon vor Jahren gestellt, Autowerbung von z.B. Mercedes und BMW. So was als Neuwagen wird für viele Leute aus der Mittelschicht schon unerreichbar.
CaptainCharisma
15.09.2021 17:17 Uhr 7
Bei der Werbung sehe ich da eigentlich nicht so das Problem. Bin jetzt nicht so bewandert was TV-Spots betrifft, aber neben den Clips für Premiumprodukte, wird es doch sicherlich ausreichend Werbung für Nahrungs- , Haushalts- , Pflegemittel geben. Dazu der ganze andere Kladderadatsch wie Discounter oder DSL Anbieter.
Blue7
15.09.2021 18:07 Uhr 8
Ich sehe allgemein kein Problem, da RTL immer noch die 1. in Sachen Privatfernsehsender ist und weiterhin Platz 2. der meist gesehenen Nachrichtensendungen am Tag weit vor dem ZDF.
CaptainCharisma
15.09.2021 19:00 Uhr 9
Das dachte der Walkman auch, kurz bevor die CD erschien. Es wäre RTL geraten, sich Gedanken über die nächste 5+ Jahre zu machen.
Blue7
15.09.2021 19:03 Uhr 10
Haben SIe doch mit RTL+ was groß am 3.11 starten wird.

Neben dem neuen Namen wird es ja noch mehr Inhalt geben, damit meine ich aber nicht Video oder Audio Material.

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