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«Alles was zählt» startet "Rassismus geht uns alle an!"-Kampagne

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Unter dem Motto "Rassismus geht uns alle an!" startet RTL und UFA Serial Drama in den Inhalten der Vorabend-Soap einen Themenschwerpunkt über Rassismus und Racial Profiling.

Ab dem 8. Juli möchte RTL und die UFA Serial Drama durch Inhalte der Vorabend-Soap «Alles was zählt» einen Schwerpunkt zum Thema „Racial Profiling“ und Rassismus allgemein setzen. Unter dem Motto „Rassismus geht uns alle an!“ möchte «AWZ» diese Thematik, bei der unter anderem durch Polizei und Sicherheitskräfte Menschen aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit, Religion oder nationalen Herkunft umgehend als verdächtig eingeschätzt werden, ins Bewusstsein rücken. Seit vergangenem Jahr ist dies nicht nur in den USA nach dem Tod von George Floyd sehr präsent, es ist auch in Deutschland ein weit verbreitetes Phänomen. Der Kölner Sender und die Produktionsschmiede werden einen Schwerpunkt in den Programminhalten setzen und online, auf den Social-Media-Kanälen und in den TV-Magazinen berichten.

In den linearen Sendungen ab dem 8. Juli kommt es dazu, dass Ina Ziegler – gespielt von Franziska van der Heide – am Ende ihrer Kräfte ist, da sie einen großen Schuldenberg angehäuft hat. Als letzten Ausweg verkauft sie heimlich das Koks, das Kai, der sie sitzengelassen hat, als Anteil für den Pachtvertrag zurückgelassen hat. Als Problem kommt hinzu, dass sie selbst ihre beste Kundin ist. Als Ina wegen Nasenbluten in Behandlung muss, übernimmt Mo eine Essenslieferung für sie. Was er jedoch nicht weiß: Statt Essen befindet sich Koks in der Take-away-Box. Nach der Auslieferung kommt es allerdings zur Katastrophe, denn der Kunde erleidet aufgrund einer Überdosis einen Herzinfarkt und die Polizei kann Drogenrückstände in der Verpackungsbox und auf Inas Flyer ausfindig machen. Der leitende Ermittler des Drogendezernats, Kommissar Steiner befragt auch Mo und als er dessen Hautfarbe sieht, hat er ihn sofort als Schuldigen im Visier. Obwohl Mo unschuldig ist, versucht Steiner alles, um ihn hinter Gitter zu bringen.

„Solange Rassismus in unserer Gesellschaft noch an der Tagesordnung ist, unabhängig davon ob institutionalisiert oder im Alltag, ist es Aufgabe eines jeden Einzelnen Haltung zu zeigen. Und das tun wir bei RTL gemeinsam mit der UFA und unseren täglichen Serien. Dabei geht es uns vor allem darum aufzuzeigen, wie man Rassismus begegnen kann und wie man Betroffene unterstützt, indem man hinsieht, zuhört, hilft“, betonen Katharina Katzenberger und Saskia Budde, die «Alles was zählt» redaktionell bei RTL verantworten. Auch dem Produzenten der Serie, Damian Lott (UFA Serial Drama), ist Haltung wichtig: „Als Gesellschaft müssen wir uns bewusst machen, dass struktureller Rassismus existiert. Nur gemeinsam können wir dann im nächsten Schritt genug Kraft entwickeln, Dinge zu ändern und zu verbessern. Als Produzent einer täglichen Serie mit durchschnittlich über 2,2 Millionen Zuschauer:innen am Tag ist es mir bewusst, welche Möglichkeit aber auch welche Verantwortung wir haben, mit unserem Format dazu beizutragen, einen solchen Prozess mit anzustoßen und zu begleiten. Gemeinsam mit RTL wollen wir auf Missstände und Defizite aufmerksam machen, sie uns und allen anderen ins Bewusstsein rücken und dazu anstoßen unser Denken und Handeln in Frage zu stellen. Wir haben noch eine Menge zu lernen."

RTL zeigt «Alles was zählt» werktäglich um 19:05 Uhr. Die Serie ist auch jederzeit bei TVNow abrufbar.

Kurz-URL: qmde.de/127783
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