Vermischtes

Merkel-Doku kommt schon Ende Juni

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Im Oktober 2020 hatte man eine vierteilige Dokumentation über Angela Merkel für das Ende des Jahres angekündigt. Nun werden es sogar fünf Teile, die noch im Sommer kommen werden.

Im vergangenen Oktober kündigte TVNow eine Dokumentation über Angela Merkel an, die Ende des Jahres auf dem Streamingportal erscheinen solle (Quotenmeter berichtete). Im Januar wiederholte man im Rahmen einer Initiative für Qualitätsjournalismus der Bertelsmann Content Alliance diese Pläne. Nun hat sich der Zeitplan allerdings geändert und «Angela Merkel – Frau Bundeskanzlerin» wird schon ab dem 29. Juni 2021 auf TVNow verfügbar sein. Statt der ursprünglich angekündigten vier Teile wurden es nun sogar deren fünf. Inhaltlich dreht sich die Produktion von UFA Documentary und UFA Fiction um die Lebensgeschichte von Angela Merkel. Der Film wurde von Stefan Aust zusammen mit Katrin Klocke geschrieben. TVNow preist die Dokumentation als „bisher umfassendste[s] und größte[s] filmische[s] Portrait von Angela Merkel“ an.

„Die Dokumentation zeigt das politische Abenteuer einer Frau aus dem Osten mit kirchlich-sozialistischem Hintergrund, angepasst an das System der DDR, die in der Wendezeit ihre Chance ergriff und sich nach oben an die Spitze einer Partei kämpfte, mit der sie ursprünglich kaum Übereinstimmungen hatte. Sie war stärker als die Männer in ihrer Partei und ließ viele von ihnen am Rande der Geschichte liegen. Sie veränderte, modernisierte die Partei, weitete sie nach links aus – und ließ damit am rechten Rand Raum für rechte Parteien. Die CDU schrumpfte, die SPD ebenfalls, die politische Landschaft nach Merkel ist anders als vor ihrer Zeit“, sagt Aust, Herausgeber der ‚Welt‘ und ‚Welt am Sonntag‘, über «Angela Merkel – Frau Bundeskanzlerin».

Für Aust ist es nicht die erste Zusammenarbeit mit der UFA, er hat schon die Dokumentation «Hannelore Kohl – die erste Frau» inszeniert. Für den neuen Film fungierte er als Drehbuchautor und Regisseur. Produzenten sind Nico Hofmann, Marc Lepetit und Sebastian Werninger.

Kurz-URL: qmde.de/127266
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