Quotencheck

«Lebensretter hautnah – Wenn jede Sekunde zählt»

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Sat.1 nahm im vergangenen Sommer drei Folgen «112 Notruf Deutschland» ins Programm – mit Erfolg. Darauf folgte mit «Lebensretter hautnah» eine weitere Rettersendung. Konnte diese ebenfalls punkten?

Im vergangenen Sommer holte das neue Format «112 Notruf Deutschland» mit drei Episoden jeweils 9,3 Prozent und sorgte so für Grund zur Freude beim Privatsender Sat.1. Ein Erfolg der mit einem weiteren Rettersendung wiederholt werden sollte, allerdings an anderer Stelle. «Notruf Deutschland» lief nämlich im August 2020 immer mittwochs, «Lebensretter hautnah – Wenn jede Sekunde zählt» ging dagegen ab September immer montags auf Sendung. 2020 wurden gleich zwei Staffel a vier Folgen bestellt. Und im neuen Jahr sollte es gleich weitergehen, diesmal direkt mit acht Episoden in der dritten Runde. Aber der Reihe nach: Wie kamen die ersten Folgen zwischen dem 21. September und 12. Oktober an?

Zum Auftakt waren 1,44 Millionen Zuschauer ab drei Jahren dabei, was für 4,6 Prozent auf dem Gesamtmarkt sorgte. In der Zielgruppe schalteten 0,74 Millionen ein, 8,8 Prozent waren die Folge. Damit brachte man insgesamt zwar mehr Zuschauer zum Einschalten, aber die Einschaltquoten waren um einen halben Prozentpunkt niedriger als bei «112 Notruf Deutschland». Folge zwei verfolgten dann sogar 1,52 Millionen Seher, wovon 0,66 Millionen aus der umworbenen Gruppe stammten. Der Gesamtmarktanteil blieb bei 4,9 Prozent, in der Zielgruppe sank der Wert auf 7,1 Prozent. Die beiden abschließenden Ausgaben verfolgten dann noch 1,21 und 1,23 Millionen respektive 0,64 und 0,59 Millionen Zuschauer. Am Markt waren 3,9 und 4,1 Prozent insgesamt möglich, in der Zielgruppe kam man auf 7,7 und 7,2 Prozent.

Die zweite Staffel beinhaltete ebenfalls vier Ausgaben und schloss nahtlos an die erste an. Der Trend zeigte zu beginn zwar etwas nach oben, doch die zweite Runde sollte alles in allem auf einem etwas niedrigen Niveau liegen. Die vier Folgen sahen 1,41, 1,24, 1,16 und 1,18 Millionen Zuschauer ab drei Jahren. Dies resultierte in Sehbeteiligungen von 4,6, 3,9, 3,7 und 3,6 Prozent auf dem Gesamtmarkt. Aus der für die Werbewirtschaft wichtigen Gruppe schalteten 0,72, 0,74, 0,60 und 0,66 Millionen ein. Die Quotennadel zeigte 8,5, 8,0 und zweimal 6,8 Prozent an. Damit ergeben sich für die ersten Acht Episoden im Durchschnitt 1,30 Millionen Zuschauer, davon 0,67 Millionen aus der Zielgruppe. Die Marktanteile lagen durchschnittlich bei 4,2 beziehungsweise 7,6 Prozent.

Die dritte Staffel – wie erwähnt mit acht Episoden ausgestattet – startete zum Jahreswechsel am 4. Januar. Der Auftakt verlief erneut vielversprechend und lockte insgesamt 1,46 Millionen Zuschauer an. Am Markt wurden 4,5 Prozent ermittelt. In der jungen Zuseherschaft waren 0,73 auf dem Sofa dabei, dies generierte 8,4 Prozent. Doch mit der zweiten Folge brachen die Werte schon wieder ein. Es sollte die schwächste aller Ausgaben werden. Nur 1,14 Millionen sahen zu, davon 0,62 Millionen aus der Zielgruppe. Die Einschaltquoten schrumpften auf 3,5 und 6,7 Prozent. Die letzten beiden Episoden im Januar sorgten dann noch für 1,31 und 1,20 Millionen Seher, 0,67 und 0,61 von ihnen stammten aus der Zielgruppe. Auf dem Quotenmarkt verschaffte dies dem Unterföhringer Sender nur wenig Luft, der Anstieg kam auf 4,0 und 3,7 Prozent insgesamt und 7,3 und 7,0 Prozent bei den Jüngeren.

Der Februar sorgte dann zunächst für Grund zur Freude, denn bei den Werberelevanten kam Sat.1 auf 0,77 Millionen Zuschauer, was sich in 9,0 Prozent niederschlug – beide Werte bedeuten einen Sendungsrekord. Insgesamt verbuchte man 1,35 Millionen Zuschauer und 4,2 Prozent Marktanteil. Eine Woche später ging es vor 1,25 Millionen weiter, darunter waren 0,69 Millionen 14- bis 49-Jährige. Die Marktanteile sanken auf 3,8 und 7,8 Prozent. Ende Februar blieb der Marktanteil bei 1,21 Millionen Seher konstant bei 3,8 Prozent. In der Zielgruppe fiel man auf leicht unterdurchschnittliche 7,5 Prozent zurück. 0,64 Millionen schalteten ein. Der Staffelabschluss sorgte dann für annehmbare Werte bei den Jüngeren. 0,72 Millionen Zuschauer generierten 8,0 Prozent. Insgesamt kam «Lebensretter hautnah» auf 1,28 Millionen und 3,9 Prozent Marktanteil.

Damit sicherten sich die acht Episoden der dritten Staffel durchschnittlich 1,28 Millionen Zuschauer ab drei Jahren und eine Einschaltquote von mäßigen 3,9 Prozent. In der Zielgruppe traf man mit 7,7 Prozent nahezu den Senderschnitt, es wurden im Mittel 0,68 Millionen Umworbene ermittelt.

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