Primetime-Check

Freitag, 11. Februar 2011

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Wie erging es ProSieben mit seinen Spielfilmen und wie erfolgreich war das Serien-Line-Up bei VOX? Außerdem: Interessierten sich die Zuschauer für den «Brennpunkt» im Ersten?

Die meisten Zuschauer hatte am Freitag das RTL-Quiz «Wer wird Millionär?». 6,38 Millionen Zuschauer schalteten im Durchschnitt ein und bescherten dem Kölner Sender damit richtig gute 19,3 Prozent Marktanteil. Auf Platz zwei findet sich mit viel Abstand die Krimi-Reihe des ZDF, «Der Staatsanwalt» (Foto), wieder. Hier sahen 4,98 Millionen Menschen die neue Folge, dies entsprach einem Marktanteil von 15,0 Prozent. 920.000 14- bis 49-jährige Zuseher sorgten in dieser Altersklasse außerdem für 7,9 Prozent. Hier hatte Günther Jauch natürlich die Nase deutlich vorn, 2,07 Millionen werberelevante Zuschauer bedeuteten 17,9 Prozent. Das im Anschluss gezeigte «Typisch Frau - Typisch Mann» konnte sich im Vergleich zur Vorwoche verbessern und kam auf 4,24 Millionen Gesamtzuschauer. In der Zielgruppe reichte es zu 2,17 Millionen Zuschauern und dem damit verbundenen Tagessieg. 18,2 Prozent Marktanteil fuhr die Sendung mit Dieter Nuhr ein. Im ZDF konnte «SOKO Leipzig» ab 21.24 Uhr sogar noch mehr junge Menschen zum Einschalten bewegen als «Der Staatsanwalt». 1,11 Millionen Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren bedeuteten 9,3 Prozent Marktanteil. Insgesamt sahen 4,87 Millionen Menschen zu, 15,1 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum waren die Folge.

Das Erste sendete um 20.15 Uhr einen «Brennpunkt» zum Rücktritt von Ägyptens Präsident Husni Mubarak. Doch anscheinend war das Informationsbedürfnis der Zuschauer über den Tag schon gestillt worden. 3,84 Millionen Menschen schalteten insgesamt ein, damit blieb die Sendung bei 11,8 Prozent Marktanteil hängen. Beim jungen Publikum lief es angesichts 870.000 Zuschauer schon besser. 7,7 Prozent generierte der «Brennpunkt» bei den 14- bis 49-Jährigen. Der Spielfilm «Im Fluss des Lebens» kam danach nur noch auf 560.000 junge Zuschauer, 4,7 Prozent waren die Folge. Insgesamt steigerte sich der Streifen allerdings auf 4,22 Millionen Zuschauer und verbesserte damit den Marktanteil beim Gesamtpublikum auf 12,9 Prozent. Bei Sat.1 sorgte unterdessen «Asterix & Obelix gegen Cäsar» für gute Zuschauerzahlen. 2,71 Millionen Menschen schalteten ein, 1,37 Millionen von ihnen befanden sich im werberelevanten Alter zwischen 14 und 49 Jahren. In der Zielgruppe kam der Film auf 11,7 Prozent Marktanteil, insgesamt wurden 8,3 Prozent gemessen.

Besser lief es bei den jungen Fernsehzuschauern nur für ProSieben. «Collateral» hatte insgesamt zwar nur 2,33 Millionen Zuschauer und damit weniger als das gleichzeitig laufende Sat.1-Programm. In der Zielgruppe aber reichten 1,45 Millionen Zuschauer für 12,4 Prozent Marktanteil. Beim Gesamtpublikum wurden ebenfalls gute 7,3 Prozent gemessen. «Matrix» konnte im Anschluss 1,14 Millionen Zuschauer halten, bei den Werberelevanten generierte der Film 13,2 Prozent Marktanteil. Über gute Quoten freuen kann sich derweil auch RTL II. Mit dem Streifen «Ein Chef zum Verlieben» aus dem Jahr 2002 kam der Münchner Sender auf starke 9,7 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. 1,58 Millionen Menschen schalteten ein, beim Gesamtpublikum führte dies zu 4,9 Prozent. Mächtig abgeben musste danach allerdings «Aliens vs. Predator 2». Nur 780.000 Zuschauer blieben auch bei diesem Film dran, der Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe sackte auf 5,6 Prozent ab.

Durchwachsen lief es für den Serien-Abend bei VOX. «CSI: New York» konnte um 20.15 Uhr lediglich 1,60 Millionen Zuschauer vorweisen, der Marktanteil blieb mit 4,9 Prozent unter dem Senderschnitt. Auch die in der Zielgruppe erreichten sieben Prozent dürften dem Sender eigentlich nicht genug sein. «The Closer» wollten im Anschluss 1,49 Millionen Menschen sehen, in der Zielgruppe führte dies zu schlechten 5,9 Prozent Marktanteil. Wie schon fast in jeder Woche steigerten sich die Zuschauerzahlen und Quoten mit dem Beginn von «Law & Order: Special Victims Unit» deutlich. Beide Folgen kamen am späten Abend auf durchschnittlich 1,88 Millionen Zuschauer. Die erste Folge holte noch einen Marktanteil von 6,8 Prozent, mit der zweiten Episode stieg dieser schon auf starke 8,7 Prozent an. Das gleiche in der Zielgruppe: Mit 8,3 und 10,8 Prozent lag die Serie weit über Senderschnitt. Und auch für kabel eins sah es in dieser Woche gut aus. «Castle» (Foto) konnte auch an diesem Freitag seine guten Leistungen in den vergangenen Wochen bestätigen. 1,05 Millionen Zuschauer schalteten die erste Folge der Serie ein, der Marktanteil in der Zielgruppe lag bei 6,4 Prozent. Folge zwei generierte eine Stunde später 6,5 Prozent. Zwei Episoden von «Cold Case – Kein Opfer ist je vergessen» konnten diese Werte ab 22.09 Uhr sogar noch verbessern. Die Marktanteile bei den 14- bis 49-Jährigen beliefen sich auf 7,4 und 7,9 Prozent.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/47689
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