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Kein Vorbeikommen an «Aktenzeichen XY… Ungelöst»

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Das Format lieferte ein weiteres Mal ab und konnte vor allem bei den Jüngeren an Reichweite hinzugewinnen. Das Drama im Ersten fiel im Gegensatz dazu weit zurück.

Nach den Halloween-Feiern in verschiedenen Clubs wurde eine 21-jährige Frau auf dem Heimweg von einem fremden Mann verfolgt. Dieser wurde immer aufdringlicher, zerrte sie auf ein abgelegenes Gelände und vergewaltigte sie. Ein 13-jähriger Junge wurde das letzte Mal gesehen, als er in ein Auto stieg. Kurz darauf wurde er tot aufgefunden. Diese und weitere Kriminalfälle, die bis heute nicht aufgeklärt werden konnten, wurden gestern im Rahmen von «Aktenzeichen XY… Ungelöst» vorgestellt. Moderator Rudi Cerne hoffte auf Hinweise vom Fernsehpublikum.

Ende März hatte die letzte Ausgabe bei 5,50 Millionen Fernsehenden für starke 22,5 Prozent Marktanteil gesorgt. Die 0,81 Millionen Jüngeren hatten zudem eine hervorragende Quote von 16,2 Prozent eingefahren. Mit 5,26 Millionen Menschen war die Reichweite gestern zwar etwas zurückgegangen, dennoch belegte das Format ohne Schwierigkeiten den ersten Platz der Tagesrangliste. Zudem wurde man mit überzeugenden 21,2 Prozent Marktanteil belohnt. Die 1,02 Millionen 14- bis 49-Jährigen legten noch deutlich eins drauf. Hier steigerte sich der Sender zudem um drei Prozentpunkte auf ausgezeichnete 19,2 Prozent Marktanteil.

Das Erste hatte zur Primetime hingegen auf das Drama «Geborgtes Weiß» gesetzt. Dieser Film war 2022 in den Kinos gelaufen und wurde dann im Oktober 2023 bei arte erstmals im deutschen Free-TV gesendet. Gestern im Ersten hatte das Programm mit 2,87 Millionen Interessenten nicht allzu viel Erfolg. Man landete bei einem soliden Marktanteil von 11,5 Prozent. Die 0,28 Millionen Jüngeren kamen zudem nicht über mäßige 5,2 Prozent Marktanteil hinaus.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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