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«Dein Star, Dein Date»

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Mit einem Clash von Dating- und Promi-Show wollte Sat.1 punkten. Die Produktion von UFA Show & Factual wurde zu einem Desaster.

Der Fernsehsender Sat.1 startete Anfang Januar 2024 eine neue UFA-Show&Factual-Sendung, in der drei prominente Konstellationen einen perfekten Partner für einen Single suchen sollten. Ein Promi-Paar war «Quatsch Comedy Club»-Erfinder Thomas Hermanns, der mit Janine Kunze antrat. Ebenfalls als Dauer-Partner waren Schauspielerin Susan Sideropoulos und Marijke Amando («Die Mini Playback Show») dabei.

Beim Auftakt am Sonntag, 7. Januar, schalteten um 16.30 Uhr gerade einmal 0,38 Millionen Fernsehzuschauer ein. Das brisante an der Reichweite war, dass eine Wiederholung von «Die Eiskönigin 2»  im Vorfeld 0,88 Millionen Zuschauer hatte, die Sendung «Julia Leischik sucht: Bitte melde dich» schnappte sich 1,81 Millionen Zuschauer. Die Sendung über die 39-jährige Sylwia war so unbeliebt, dass die Zuschauer in den zweieinhalb Stunden wegschalteten. Das hatte 0,10 Millionen Umworbene zur Folge, der Marktanteil belief sich auf grauenvolle 2,7 Prozent.

In der zweiten Folge suchten Sila Sahin und Gülcan Kamps als Ersatz für Eko Fresh und seine Frau Sarah nach einer Traumfrau für Moritz. Doch nur 0,44 Millionen Menschen wollten sich «Dein Star, Dein Date» am Sonntagnachmittag anschauen. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum verbesserte sich von 2,1 auf 2,3 Prozent. Bei den Umworbenen waren zwar nur 0,16 Millionen Zuschauer dabei, aber man fuhr wenigstens 4,2 Prozent Marktanteil ein.

In der dritten Folge waren Patrick Lindner und Peter Schäfer dabei, die für den Best-Ager Karl-Heinz eine Frau suchen sollten. Doch nur noch 0,29 Millionen Menschen ab drei Jahren sahen sich den Stoff an, der Marktanteil fiel auf 1,6 Prozent. Mit lediglich 0,05 Millionen 14- bis 49-Jährigen fuhr Sat.1 grauenvolle 1,5 Prozent Marktanteil ein. Die vierte Folge zeigte den Spanier Ismael, der unter anderem von Tina Ruland und Regina Halmich verkuppelt werden sollte. Nur 0,33 Millionen Menschen ab drei Jahren sahen die Sendung, die 0,08 Millionen Umworbene hatte. Es wurden inakzeptable 2,3 Prozent Marktanteil erreicht.

Bei der fünften Folge gab es einen Sendeplatzwechsel: Fortan lief die Sendung am Sonntag um 05.55 Uhr. Die Episode mit Alexandra und Thorsten Legat sahen nur noch 0,12 Millionen Zuschauer, allerdings wuchs der Marktanteil auf 3,6 Prozent. Jedoch sahen nur noch 0,03 Millionen junge Menschen zu, der Marktanteil bewegte sich bei 4,4 Prozent. Das Finale vom 11. Februar sahen 0,06 Millionen, diesmal waren Natascha Ochsenknecht und Bärbel Wierichs dabei. Es reichte schlussendlich nur für 0,02 Millionen und 2,2 Prozent Marktanteil.

«Dein Star, Dein Star» war ein Rohrkrepierer. Im Durchschnitt schalteten 0,27 Millionen Menschen ab drei Jahren ein und verhalfen Sat.1 zu einem Marktanteil von 2,2 Prozent. Mit nur 0,07 Millionen Umworbenen war das Programm ein Desaster, der Marktanteil belief sich auf 2,9 Prozent. Seit dem Sendeplatzwechsel lief es übrigens für «Julia Leischik sucht: Bitte melde dich» am Vorabend deutlich besser mit Reichweiten jenseits der zwei Millionen.

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