Wochenquotencheck

Die letzten Folgen von «Krass Schule» kehren mit miesen Quoten zurück

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Dass es die letzten Episoden der Dokusoap sein werden, gab RTLZWEI schon im vergangenen Jahr bekannt.

Schon vor dem Start der neuen Folgen von «Krass Schule – Die jungen Lehrer» war klar, dass dies die letzten 20 Episoden der Scripted Reality sein werden. Schon vor einem Jahr hat RTLZWEI erklärt, man würde auf die negative Quotenentwicklung reagieren und die Serie absetzen. Nun laufen also die letzten Folgen im Programm, die im vergangenen Jahr noch gedreht wurden. Montags bis freitags strahlt der Sender also zwei Wochen lang jeweils zwei Folgen hintereinander ab 14.00 Uhr aus.

Los ging es am 18. Juli vor 90.000 Zuschauer, was lediglich einem schwachen Marktanteil von 1,1 Prozent entsprach. Auch wenn sich die Reichweite mit der zweiten Ausgabe des Tages auf 100.000 Menschen erhöhte, stagnierte der Marktanteil weiterhin bei 1,1 Prozent. 40.000 Jüngere sorgten unterdessen für ein maues Resultat von 2,7 Prozent. Im Anschluss steigerte man sich mit 60.000 Umworbenen sowie einer soliden Quote von 4,2 Prozent jedoch auf die stärksten Resultate der Woche.

Am darauffolgenden Tag entschieden sich jeweils 70.000 für die beiden neusten Ausgaben. Somit kamen beide Episoden nicht über einen miserablen Marktanteil von 0,7 Prozent hinaus. Die 40.000 Werberelevanten sorgten für eine ausbaufähige Sehbeteiligung von 2,2 Prozent. Mit 50.000 14- bis 49-Jährigen stieg der Marktanteil später auf mäßige 3,0 Prozent. Am Mittwoch war die Reichweite mit 120.000 Menschen so groß wie an keinem anderen Tag der Woche. Dies führte auch zu dem Bestwert von weiterhin ernüchternden 1,2 Prozent. Im Anschluss fielen die 110.000 Zusehenden auf 1,0 Prozent zurück. An diesem Tag war die Zielgruppe mit 20.000 beziehungsweise 40.000 Jüngeren vertreten. Die Quote kletterte folglich von mickrigen 0,9 auf schwache 2,2 Prozent.

Am kommenden Tag fanden sich zunächst 90.000 und später 70.000 Fernsehzuschauer vor dem Bildschirm ein. Dies hatte einen Rückgang von enttäuschenden 1,0 auf 0,7 Prozent zur Folge. Das jüngere Publikum setzte sich aus 40.000 sowie 50.000 Neugierigen zusammen. Hier war eine Steigerung von 2,2 auf maue 2,9 Prozent zu beobachten. Der Freitag startete mit 100.000 Interessenten und 1,1 Prozent Marktanteil. Bei den 30.000 Umworbenen wurde eine schwache Sehbeteiligung von 1,9 Prozent gemessen. Die zweite Episode des Tages stellte dann jedoch den absoluten Tiefpunkt dar. Mit nur 50.000 Zuschauern stürzte die Folge auf miserable 0,5 Prozent Marktanteil. Auch mit 10.000 Werberelevanten ging es abwärts auf schlechte 0,9 Prozent.

Angesichts der enttäuschenden Resultate dieser Woche war es wohl die richtige Entscheidung von RTLZWEI, die Sendung abzusetzen. Allerdings ist es schwierig, die Quoten mit denen der vorherigen Staffeln zu vergleichen, weil die Soap sonst stets immer erst ab 17.00 Uhr zu sehen gewesen war. Tatsächlich waren die Marktanteile im vergangenen Jahr vor allem auf dem Gesamtmarkt schon ähnlich niedrig ausgefallen.

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