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Das sind die besten Fernsehfilme des Jahres

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Ein Polizist muss einen Unfalltod verarbeiten, ein ehemaliger Krimineller ist todkrank. Außerdem leidet ein Kommissar an einer Angststörung und eine Sekretärin steigt bei einer Bank ein. Die nominierten Filme könnten in diesem Jahr kaum bunter sein.

«Gefangen» (unafilm GmbH)
Im Mittelpunkt dieser Produktion steht ein Polizist, der durch einen Unfall emotional aus der Bahn geworfen wurde. Das Buch von Elke Hauck zeigt Wolfram Koch als Harry Österreich, wie der Protagonist mit seinem jüngeren Kollegen René (Sebastian Schwarz) eine Familie nur noch tot aus dem Auto bergen kann. Das Werk, in der Österreich jegliche Professionalität verliert, ist zwar nicht zu einhundert Prozent gelungen, aber nimmt den Zuschauer emotional mit. Der Streifen thematisiert eindrucksvoll das Leben von Polizisten, die ihre Probleme metaphorisch mit nach Hause nehmen.

«Heute stirbt hier Kainer» (HR)
Martin Wuttke ist der Hauptdarsteller in dem Film über einen Mann namens Ulrich Kainer. Dieser Mann hat eine dunkle Vergangenheit, doch diese bleibt verborgen. Er lebt alleine und von einer mickrigen Rente in einer kleinen Wohnung. Als sein Arzt ihm mitteilt, dass er todkrank sei, möchte er sich selbst das Leben nehmen. Doch dazu möchte er zurück ins sein Heimatdorf, das für ein Stausee weichen musste. Maria-Anna Westholzer und Michael Proehl setzten einen Spielfilm um, der mit dem Ende des Lebens hadert.

«Ich brauche euch» (Bavaria Fiction GmbH)
Bei seiner Geburtstagsparty passiert das Unvorhergesehene: Markus Bach (Fritz Karl) tötet seine Frau Sabine (Judith Engel) bei seiner Geburtstagsfeier im Affekt. Die Schwester der Toten, Silvia (Mavie Hörbiger), stellt sich deshalb die Frage, ob das idyllische Leben der beiden nur eine Fassade war und wann diese anfängt zu bröckeln. Nun soll Silvi die Kinder ihrer Schwester aufnehmen, doch zu Jani und Alexandra hatte sie seit Jahren keinen Kontakt. Silvis Freund Alexander (Fabian Hinrichs) kommt mit dem verstörten Geschwisterpaar gut aus und das stellt die Schwester der Toten vor eine weitere Voraussetzung, da sie eigentlich eher Abstand möchte. Max Färberböck und Catharina Schuchmann haben den Film geschrieben und umgesetzt.

«Sörensen hat Angst» (Claussen+Putz Filmproduktion GmbH)
Im Mittelpunkt des Spielfilms steht die von Bjarne Mädel verkörperte Figur Sörensen, der Kriminalhauptkommissar hat sich in ein ruhiges Dorf in Friesland versetzen lassen. Doch ein Mord und seine immer noch vorhandene Angststörung bringen das ruhige Leben immer wieder durcheinander. Zunächst stirbt der Bürgermeister, dann verschwindet ein junger Mann. Sven Stricker schrieb das Buch, das TV-Star Bjarne Mädel selbst umsetzte. In weiteren Rollen waren auch Matthias Brandt und Katrin Wichmann zu sehen.

«Goldjungs» (Zeitsprung Pictures GmbH)
Michelle Barthel ist die Hauptdarstellerin in dem Spielfilm, der sich um eine riesige Privatbank in Köln dreht, in der seit Jahren alle Vermögenden in und um Köln ihr Geld anlegen. Als 20-Jährige beginnt sie dort ihre Karriere als Sekretärin, sie bekommt aber schnell mit, wie die angesehenen Männer im Devisenhandel die Anlagen vermehren. Tim Oliver Schultz, Ulrich Brandhoff, Jan Krauter, Leslie Malton und noch viele mehr sind in der Produktion vertreten. Eva Zahn und Volker A. Zahn schrieben das Drehbuch, das von Christoph Schnee verfilmt wurde.

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