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ZDF kommt mit Sondersendung nur mäßigen Erfolg

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Das «heute journal» lag am späteren Abend deutlich vor den «Tagesthemen». Um 20:15 Uhr fuhr der neue «Laim»-Krimi einen neuen Reichweiten-Rekord ein.

Das ZDF zeigte neben ProSieben als einziger Sender an diesem Abend eine Sondersendung, machte dabei allerdings nicht nur die ausgerufene und designierte Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock zum Thema, sondern befasste sich auch mit der sogenannten K-Frage in der Union zwischen Armin Laschet und Markus Söder. Das «ZDF spezial – K-Frage: Grüne entschieden – Union gespalten» verfolgten ab 19:25 Uhr 3,37 Millionen Zuschauer ab drei Jahren. Weniger gefragt waren in diesem Jahr nur die Sondersendungen am 29. März und 1. Februar. Diesen Montag waren 0,30 Millionen zwischen 14 und 49 Jahre alt. Seit Ende Januar war an einem Werktag keine Sondersendung mehr gesendet worden, dass sich nicht mit der Corona-Pandemie beschäftigte. Die Diskussion über die Kanzlerkandidaturen kam aber nur bedingt an. Am Markt wurden Sehbeteiligungen von durchschnittlichen 13,0 respektive 5,5 Prozent gemessen.

Das Erste verzichtete zunächst auf eine Sonderberichterstattung zu Beginn der Primetime, zeigte erst ab 21 Uhr fünf Minuten lang «Tagesthemen extra», das 3,24 Millionen nach der Naturdoku «Erlebnis Erde: Naturwunder Pantanal» verfolgten. Die Reportage kam zuvor auf 3,02 Millionen Seher. Am Markt steigerte sich der Wert von ausbaufähigen 9,2 auf leicht unterdurchschnittliche 9,9 Prozent. Bei den Jüngeren wurden jeweils 6,3 Prozent registriert. «Hart aber fair» schaffte eine weitere Steigerung des Publikums. Die Diskussionsrunde, die sich mit der Frage „Wie findet man die Besten fürs Kanzleramt?“ befasste, verfolgten 3,30 Millionen politisch Neugierige. Die Quoten betrugen 10,6 respektive mäßige 5,7 Prozent. Danach war erneut Caren Miosga zu sehen, diesmal in der regulären Ausgabe der «Tagesthemen». 3,26 Millionen blieben dran, die Marktanteile landeten bei 14,6 beziehungsweise 10,3 Prozent. Im ZDF verzeichnete das «heute journal» gut 40 Minuten zuvor ein 4,97-millionenköpfiges Publikum. Am Markt waren für den Mainzer Sender 16,6 respektive 9,3 Prozent drin.

Zur Primetime hatte wenig überraschend ebenfalls das ZDF die Nase im öffentlich-rechtlichen Rennen vorne. Kein Wunder, schließlich war ein Krimi aus der Reihe «München Laim» zu sehen. Die recht unregelmäßige Reihe lief zuletzt im vergangenen Mai und lockte unter dem Titel «Laim und der letzte Schuldige» insgesamt 5,94 Millionen an. Die Marktanteile lagen vor elf Monaten bei 19,6 und 7,7 Prozent. Diesmal schalteten für «Laim und die Tote im Teppich» 6,27 Millionen ein, wovon 0,60 Millionen 14- bis 49-Jährige waren. Nie erzielte ein «Laim»-Krimi eine größere Gesamtreichweite. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum betrug starke 19,2 Prozent. Bei der jungen Zuseherschaft lag der Wert bei ebenfalls guten 6,9 Prozent.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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