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«Die Spur» folgt dem Weg des Blutgolds

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Gold gilt als sicherer Hafen in Krisenzeiten – doch hinter dem glänzenden Metall verbirgt sich ein globales Geschäft aus Gewalt, Schmuggel und Kartellmacht.

In der ZDF-Reihe «Die Spur»  zeichnet der Film „Blutgold – Die Macht der Kartelle“ am Mittwoch, 8. April 2026, um 22.15 Uhr nach, wie illegal gefördertes Gold aus Lateinamerika seinen Weg in europäische Märkte findet. Autor und Kameramann Christopher Stöckle reist dafür nach Kolumbien, wo der Rohstoff für kriminelle Netzwerke inzwischen lukrativer sein soll als Kokain.

Während die Weltmarktpreise steigen, arbeitet der Kolumbianer Christian unter lebensgefährlichen Bedingungen in einer illegalen Mine. Kartelle kontrollieren weite Teile des Abbaus, schleusen das Gold über ein Geflecht aus Scheinfirmen in den legalen Handel und profitieren von der kaum nachvollziehbaren Lieferkette. Stöckle trifft Minenarbeiter, Schmuggler und Insider, spricht mit Ermittlern und begleitet Polizeieinsätze, um die Strukturen hinter dem Geschäft offenzulegen.

Gleichzeitig stellt der Film die Frage, ob Initiativen wie Fairtrade-Gold tatsächlich etwas verändern können. Europäische Anbieter werben mit Transparenz und verantwortungsvoller Förderung – doch kann ein Zertifikat genügen, wenn der Rohstoff in Förderländern Machtkämpfe finanziert und ganze Regionen destabilisiert? «Die Spur»  zeigt, wie eng globaler Wohlstand und lokale Ausbeutung miteinander verflochten sind – und wer am Ende wirklich vom Goldboom profitiert.

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