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«Apartment 23»

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Die neue ProSieben-Sitcom lief alles in allem noch solide. Von den großen Erfolgen anderer Formate war sie jedoch weit entfernt.

Lange Zeit bestückte ProSieben seine Primetime am Dienstagabend mit den Erfolgsformaten «Die Simpsons», «Two and a Half Men» und «The Big Bang Theory». Doch da auch aufgrund zahlreicher weiterer Ausstrahlungen der Serien zur Daytime allmählich eine Übersättigung drohte und darüber hinaus auch der Montag zum Comedy-Abend umfunktioniert wurde, musste neuer Stoff her. Mit der ersten Staffel von «Apartment 23» waren um 21:45 Uhr zuletzt nicht die ganz großen Erfolge drin, doch immerhin rangierte man zumeist auf Höhe des Senderschnitts.

Dies galt auch für den Serienauftakt, der erstmals ausnahmsweise am Donnerstagabend zu sehen war. Ende Februar sahen um 22:30 Uhr 1,26 Millionen Menschen zu, was einem erfreulichen Marktanteil von 5,8 Prozent entsprach. Dieser Wert konnte in der Folge allerdings nicht mehr überschritten werden. Beim werberelevanten Publikum startete man bei soliden 11,2 Prozent, die Reichweite lag mit 0,95 Millionen zum einzigen Mal unterhalb der Millionenmarke.

Die erste Folge zeigte man wenige Tage später noch einmal, diesmal jedoch auf dem gewohnten Sendeplatz am Dienstagabend. Mit 1,51 Millionen Interessenten gingen nur noch mäßige 5,3 Prozent einher, während bei den Werberelevanten etwas bessere 11,6 Prozent bei 1,27 Millionen auf dem Papier standen. Im Anschluss zeigte man die zweite Ausgabe, die sich deutlich auf 5,8 und 12,4 Prozent bei nur noch 1,33 Millionen steigern konnte.

Mit Folge drei konnte der Sender dann erstmals gar nicht mehr zufrieden sein, denn mit 1,24 Millionen gingen in der zweiten regulären Ausstrahlungswoche erstmals ganz klar unterdurchschnittliche 4,1 Prozent aller Konsumenten einher. Auch bei den 14- bis 49-Jährigen sah es angesichts von nur noch 9,6 Prozent bei 1,11 Millionen durchaus kritisch aus - zumal die restlichen Formate des Dienstagabends allesamt zwischen 11,2 und 12,1 Prozent der jungen Zuschauer lagen.

Doch auf die bislang schwächsten Werte folgte der Staffelrekord, denn mehr als die am 19. März erzielten 1,60 Millionen Interessenten generierte das Format nie wieder in seiner ersten Staffel. Insgesamt wurden bereits zum dritten Mal 5,8 Prozent eingefahren, bei den Werberelevanten wurden sogar richtig starke 12,6 Prozent verbucht. Dennoch war die Serie auch hier das schwächste Glied des gesamten Abendprogramms, das ansonsten stets zwischen 12,7 und 17,3 Prozent lag.

Die letzte Märzfolge markierte schließlich erneut neue Tiefstwerte, bei einer Zuschauerzahl von 1,14 Millionen wurden nur noch 3,8 Prozent erreicht. Beim Publikum zwischen 14 und 49 Jahren waren sogar nur noch 8,8 Prozent möglich, mit 1,02 Millionen jungen Menschen blieb man nur noch ganz knapp oberhalb der Millionenmarke. Anfang April sah es schließlich mit 1,53 und 1,33 Millionen wieder deutlich besser aus, doch mit 5,3 und 4,6 Prozent verharrte man weiter im roten Bereich. Immerhin auf Höhe des Senderschnitts rangierte man bei den Jüngeren, wo 11,9 und 10,5 Prozent bei maximal 1,37 Millionen zu Buche standen.

Im Durchschnitt sahen die sieben Folgen von «Apartment 23» 1,37 Millionen Bundesbürger, was einem wenig überzeugenden Marktanteil von 5,1 Prozent entsprach. Selbst im vergleichsweise schwachen Monat März schaffte es ProSieben noch auf 5,3 Prozent aller Fernsehenden, im gesamten Fernsehjahr wurden sogar deutlich stärkere 5,6 Prozent erzielt. Bei den 14- bis 49-Jährigen sah es mit 1,18 Millionen und 11,1 Prozent wesentlich besser aus, denn im März generierte der Münchener Privatsender nur noch 10,5 Prozent dieser jungen Zuschauergruppe. Im gesamten Fernsehjahr kam die Sendeanstalt auf 11,0 Prozent.

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