Der Kultregisseur hat zudem eine neue Schnittfassung von «Django Unchained» in der Hinterhand.
Was macht man, wenn man der Presse geschworen hat, nach seinem zehnten Film in den Ruhestand zu gehen, in wenigen Monaten bereits seine neunte Regiearbeit in die Kinos bringt und es einem dennoch weiter kreativ in den Fingern juckt? Man geht einfach zu früheren Werken zurück und überarbeitet sie. Solch ein Bild zeichnet sich jedenfalls im Falle des zweifachen Oscar-Gewinners Quentin Tarantino ab: Kürzlich veröffentlichte Netflix eine neue Version von «The Hateful Eight», Tarantinos Mischmasch aus Schneewestern und Kammerspiel-Kriminalfilm. Diese teilt den über zweieinhalb Stunden langen Kinofilm aus dem Jahr 2015 in vier Episoden auf, was zahlreiche Fans verwirrte, nicht zuletzt, weil es keine Vorabankündigung gab, die diese neue Version einordnete. Nicht wenige mutmaßten, dass Netflix einen Fehler begangen haben muss.

• The Hateful Eight • Django Unchained • Once Upon a Time in Hollywood
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