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Anders statt Bohlen: «DSDS» mit Gastjuroren in den Live-Shows

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In den kommenden vier finalen Live-Shows der aktuellen «Deutschland sucht den Superstar»-Staffel werden vier statt drei Juroren die Talente bewerten. Den Anfang macht Dieter Bohlens Counterpart von Modern Talking.

Dass sich nach «Das Supertalent» auch die zweite RTL-Castingshow, «Deutschland sucht den Superstar», in einer großen Quotenkrise befindet, offenbarte vor allem der Monat April. Die beiden zuletzt gesendeten Recall-Ausgaben sahen weniger als anderthalb Millionen Zuschauer, was die Marktanteile in der Zielgruppe auf 5,7 und 7,4 Prozent schrumpfen ließ. Dementsprechend sollen nun die verbleibenden vier Live-Shows, die ab Samstag, 16. April, ausgestrahlt werden, die Kohlen aus dem Feuer holen, weswegen RTL in den vergangenen Tagen verstärkt die Aufmerksamkeit auf das von der UFA Show & Factual produzierte Format lenkt. Vor gut zwei Wochen bestätigte man mit Marco Schreyl bereits die erste Personalie. Er wird die Sendungen moderieren und damit sein Comeback bei «DSDS» feiern (Quotenmeter berichtete).

Doch das soll es in Sachen Personal-Entscheidungen noch nicht gewesen sein. Wie RTL am Dienstagmorgen bekannt gab, wird es in den finale vier Ausgaben vier statt der üblichen drei Juroren geben. Neben Florian Silbereisen, Ilse DeLange und Toby Gad wird sich jeweils ein Gastjuror gesellen, der seine Expertise abgeben soll. In der ersten Live-Sendung fiel die Wahl auf Thomas Anders. Zur Erinnerung: Anders war jahrelang Mitglied bei Modern Talking, dem Pop-Duo mit Dieter Bohlen. Dieser war bekanntlich im vergangenen Jahr nicht mehr für das Casting-Format gewollt und wurde rausgeschmissen. Wer die anderen drei Gastjuroren sein werden, gab RTL noch nicht bekannt.

„Ich freue mich unglaublich, Gastjuror bei DSDS sein zu können“, erklärt Anders in einem von RTL verbreiteten Statement. „Ich hoffe, dass ich den zehn Finalisten meine Erfahrung weitergeben kann und besonders freue ich mich auf die Jury und da auf meinen Freund Florian Silbereisen.“ Bislang stehen allerdings erst neun Finalisten fest, da Kandidat Mechito seine kriminelle Vergangenheit, die erste nach der Aufzeichnung der Castings und Recalls bekannt wurde, den Verantwortlichen verschwieg. Er ist aufgrund schwerer Körperverletzung auf Bewährung. „Mechito hat gegen die RTL- und DSDS-Prinzipien verstoßen und wurde damit vom Wettbewerb ausgeschlossen“, heißt es seitens des Kölner Senders.

Um die Top10 zu vervollständigen, werden am Samstag zunächst Emine Knapczyk und Dominik Simmen in einem Sing-Off gegeneinander antreten. Das Publikum stimmt im Anschluss live ab, wer es in unter die besten zehn von «Deutschland sucht den Superstar» 2022 schafft. Erst dann beginnen die Live-Shows auf der von Designer Florian Wieder entworfenen neuen Bühne beginnen.

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