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«Reeperbahn Crime Stories»: RTLZWEI erhält Förderung für neues True-Crime-Format

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Mehr als eine Million Euro hat das Medienboard Berlin-Brandenburg für neue Projekte am Standort Berlin-Brandenburg vergeben, darunter auch zwei Formate für RTLZWEI

Das Medienboard Berlin-Brandenburg hat über eine Million Euro an Fördergeldern für insgesamt 13 serielle Formate, Games und VR-Experiences vergeben. Etwas mehr als 700.000 fließen dabei in die Serienentwicklung, darunter auch zwei Factual-Entertainment-Formate für RTLZWEI. „Wir freuen uns über noch mehr Serien aus der Capital Region und besonders über neue Formate für unseren Senderpartner RTLZWEI“, erklärte Helge Jürgens, Geschäftsführer New-Media-Förderung Medienboard.

Die Förderung betrifft unter anderem das von Comedian Abdelkarim moderierte Format «Endlich Klartext!», das anlässlich der Bundestagswahl eine dritte Staffel erhalten soll. Darin spricht er mit Politikern der sechs großen Parteien und konfrontiert sie mit Menschen, die Tag für Tag von den Auswirkungen ihrer politischen Entscheidungen betroffen sind und darunter leiden. B.vision Media ist für die Produktion verantwortlich, die Förderung beträgt 135.000 Euro. Ganz neu ist die Dokutainment-Serie «Reeperbahn Crime Stories», das von Story House Productions produziert wird. In jeder Folge soll darin ein spektakuläres Verbrechen aus dem Hamburger Rotlichtviertel erzählt werden. Die Pilotfolge des True-Crime-Formats, die mit 180.000 Euro Entwicklungsförderung bedacht wurde, wird die Geschichte des Auftragskillers Werner Pinzner erzählt, dessen Fall Justizgeschichte geschrieben hat.

Als weitere Serien wurden zudem «Tod und Spiele» (210.000 Euro) gefördert. In der von Looks produzierten Doku-Serie wird die Geschichte des Attentats von München bei den Olympischen Spielen 1972 mit neuen Erkenntnissen geschildert und auf die Folgen auch 50 Jahre nach dem Anschlag eingegangen. Die Doku-Serie «Village X» (Weltrecorder Story, 145.000 Euro) beruht auf einem sozialen Experiment, in dem ein Fremder mit einer klaren gesellschaftspolitischen, sozialen oder ethischen Mission in ein Dorf und die Einwohner konfrontiert. In der Staffel sollen mehrere europäische Dörfer porträtiert werden. In «Frédéric*. Prinz. Punk. Preuße.» (DOKfilm, 40.000 Euro) wird der Mythos von Friedrich dem Großen auf moderne Weise erzählt. Die queere Historien-Drama-Serie erzählt in einem zugespitzten Gender- und Generationenkonflikt Friedrichs Entwicklung von einem Jungen, der in offener Rebellion gegen seinen Vater und die alte Welt lebt, hin zu einem Meister der Lüge.

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