Wochenquotencheck

Schwache Woche für die Sitcom «2 Broke Girls»

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Auf dem Gesamtmarkt überzeugte die Serie nur wenige Zuschauer. Die Quoten in der Zielgruppe waren von starken Schwankungen gekennzeichnet.

Seit einiger Zeit ist die Sitcom «2 Broke Girls» ab 8.40 Uhr jeweils in Doppelfolgen morgens bei ProSieben zu sehen. Die Serie erzählt von den beiden befreundeten Kellnerinnen Max und Caroline, die aus unterschiedlichen sozialen Schichten stammen und beide Geldprobleme haben. Ihr Traum ist es, gemeinsam ein eigenes Geschäft zu eröffnen. Ab Anfang Juni muss die Sitcom jedoch den Sendeplatz räumen, denn ab dann versucht der Sender sein Glück mit «Brooklyn Nine-Nine».

In dieser Woche waren das Ende von Staffel drei und der Anfang der vierten Staffel von «2 Broke Girls» im Programm. Am Montagmorgen saßen 130.000 Fernsehende vor dem Bildschirm und fuhren somit eine mäßige Quote von 2,9 Prozent ein. Mit der zweiten Episode sank der Marktanteil bei 120.000 verbleibenden Zuschauern auf maue 2,7 Prozent Marktanteil. Aus der Zielgruppe schalteten jeweils 80.000 Umworbene ein, so dass annehmbare 7,3 Prozent Marktanteil eingefahren wurden.

Mit 120.000 sowie 110.000 Serienfans blieben am folgenden Tag nur noch schwache 2,5 und später 2,3 Prozent Marktanteil übrig. Bei den 50.000 Jüngeren fiel die Sehbeteiligung zunächst auf ernüchternde 4,9 Prozent zurück. Später retteten sich 70.000 14- bis 49-Jährige auf noch immer schwache 5,7 Prozent Marktanteil. Die erste Folge am Mittwoch überzeugte 130.000 Fernsehende und schaffte es somit auf mäßige 2,8 Prozent. Im Anschluss stürzte die zweite Episode jedoch vor 80.000 Zuschauern auf miese 1,7 Prozent Marktanteil ab, was das schlechteste Ergebnis seit über einem Monat darstellte. 70.000 sowie 60.000 Werberelevante sorgten unterdessen für akzeptable Werte von 7,0 und 6,7 Prozent.

Für die beiden Ausgaben am Donnerstag schalteten jeweils 120.000 Neugierige ein. ProSieben landete somit bei einem mauen Marktanteil von 2,5 beziehungsweise 2,6 Prozent. Die 60.000 Jüngeren starteten an diesem Tag mit ausbaufähigen 5,6 Prozent. Im Anschluss kletterte die Quote bei einem Publikum von 90.000 Jüngeren jedoch auf einen passablen Wert von 8,0 Prozent. Auch zum Ende der Woche hatte die erste Folge wieder größere Schwierigkeiten und lief vor 110.000 Zuschauern mit niedrigen 2,2 Prozent. Im Anschluss verbesserten sich die 130.000 auf mäßige 2,7 Prozent. Zu Beginn waren ebenfalls nur 60.000 Umworbene vertreten, was in enttäuschenden 5,5 Prozent Marktanteil resultierte. Doch mit einer Reichweite von 80.000 Werberelevanten bildeten solide 8,2 Prozent im Anschluss das beste Ergebnis der Woche.

Auch in den Monaten zuvor war die Ausstrahlung der Sitcom keine Erfolgsgarantie. Neben ausbaufähigen Quoten wurden aber auch vereinzelt Ergebnisse eingefahren, die in der Nähe des Senderschnitts lagen oder diesen übertrafen. Vor allem auf dem Gesamtmarkt hatte die Serie jedoch in dieser Woche nicht den Hauch einer Chance. In der Zielgruppe schwankten die Marktanteile hingegen deutlich stärker.

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