Hintergrund

«Alive and Kicking»: Psychischer Stoff aus Spanien

von   |  1 Kommentar

Der FOX Channel hat sich den Stoff von Albert Espinso gesichert, der Regisseur Roger Gual setzte den Stoff um.

Spätestens seit «Haus des Geldes» hat sich in Deutschland herumgesprochen, dass auch in Spanien hochwertige Serienware produziert wird. Mit «Alive and Kicking» startete Ende April beim FOX Channel ein neue Dramedy, die in ihrer Heimat selbst erst im Januar Premiere feierte. In der Produktion des spanischen Senders Movistar+ geht es um vier Jugendliche mit psychischen Problemen.

Die Teenager Mickey, Samuel und Guada leben auf der spanischen Insel Menorca in einer geschlossenen psychiatrischen Klinik. Sie alle leiden an unterschiedlichen psychischen Krankheiten wie Aufmerksamkeitsdefizitstörung, Obsessivität, bipolare Störung oder Angstattacken und müssen zudem mit den täglichen Restriktionen der Klinik leben. Strenge Regeln, starke Medikamente und langweilige Therapiesitzungen bestimmen ihren Alltag.

Dieser ändert sich eines Tages, als mit Yeray ein Neuankömmling zu dem Trio stößt. Yeray kann Mickey, Samuel und Guada davon überzeugen, aus der Klinik zu fliehen. Den vier Jugendlichen gelingt der Ausbruch auch tatsächlich und die Gruppe macht sich auf, den verlorenen geglaubten Bruder von Mickey zu finden. Auf ihrem Weg werden sie jedoch immer wieder mit den täglichen Problemen ihrer Krankheit konfrontiert. Besonders im Falle von Yeray ist dies durchaus gefährlich, leidet er doch unter soziopathischen Tendenzen.

Darüber hinaus ist ihre Flucht aus der Klinik auch nicht unbemerkt geblieben. Klinikleiter Dr. del Álamo hat einen Privatdetektiv auf die Flüchtlinge angesetzt. Dieser ist schnell auf der Spur von Yeray, Mickey, Samuel und Guada und so stellt sich bald die Frage, ob die vier Jungen jemals ihr Ziel Ischia erreichen werden.

«Alive and Kicking» basiert auf dem spanischen Roman „Lo que te diré cuando te vuelva a ver“ von Autor Albert Espinosa. Dieser war auch gleich selbst für die Serienumsetzung verantwortlich und schrieb die Drehbücher. Die Regie übernahm anschließend Roger Gual. Der Regisseur ist unter anderem durch Serien wie «Deine letzte Stunde» oder «Die Telefonistinnen» bekannt, die beide bei Netflix verfügbar sind.

Die Hauptrollen spielen Álvaro Requena, Marco Sanz, Sara Manzano, Aitor Valadés, Héctor Pérez und Miki Esparbé. Aus deutscher Sicht sind zudem Alex Brendemühl und Hanna Schygulla erwähnenswert. Besonders Brendemühl war in der Vergangenheit in vielen deutschen Produktionen zu sehen. Unter anderem spielte er im 2019er «Tatort: Inferno» mit.

Die erste Episode von «Alive and Kicking» feierte am 27. April um 21 Uhr auf dem FOX Channel ihre Premiere. Anschließend gibt es im wöchentlichen Rhythmus immer Dienstagabend weitere Folgen. Staffel eins kommt auf insgesamt sieben Episoden. Die Geschichte ist damit jedoch noch nicht auserzählt. Der spanische Sender Movistar+ hat bereits eine zweite Staffel bestellt. Diese soll die Handlung rund um Yeray, Mickey, Samuel und Guada dann zu einem runden Abschluss bringen.

«Alive and Kicking» ist bei Sky streambar.

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Es gibt 1 Kommentar zum Artikel
Sentinel2003
10.05.2021 13:11 Uhr 1
Ick möchte echt nicht wissen, wieviele spanische Serien Netflix im Angebot hat, es müßen unzählige sein!

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