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Knapp acht Millionen Zuschauer für die Polizisten-Perspektive von «Ferdinand von Schirach: Feinde»

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Auch die dazugehörige Dokumentation und der Teil aus der Verteidiger-Sicht holten im Ersten noch gute Quoten. Trotz der starken Konkurrenz zeigte sich auch «Inga Lindström» von ihrer besten Seite.

Mit dem Krimidrama «Ferdinand von Schirach: Feinde» war am ersten Sonntagabend des neuen Jahres ein recht außergewöhnliches Filmevent im Programm. Die gleiche Geschichte wurde zeitgleich aus zwei Perspektiven erzählt. Während im Ersten der Film mit dem Untertitel „Gegen die Zeit“ der Sicht des Polizisten folgte, warf „Das Geständnis“ in allen dritten Programmen einen Blick auf die Perspektive des Verteidigers. Im Ersten schalteten 7,96 Millionen Fernsehende ein, wodurch der Sender einen ausgezeichneten Marktanteil von 21,8 Prozent erzielte. Sehr gut lief es auch bei den 2,02 Millionen Jüngeren. Hier wurde eine hervorragende Sehbeteiligung von 18,2 Prozent gemessen.

Im Anschluss beschäftigte sich die Dokumentation «Ferdinand von Schirach: Feinde: Recht oder Gerechtigkeit?» im Ersten weiter mit dem Filmevent. Auch hier blieb das Interesse mit 6,35 Millionen Zuschauern weiterhin sehr hoch. Der Sender hielt sich bei einem starken Marktanteil von 19,5 Prozent. 1,52 Millionen 14- bis 49-Jährige ermöglichten noch eine Quote von 15,0 Prozent.

Die «Tagesthemen» ab 22.15 Uhr profitierte von den vielen Zuschauern an diesem Abend. Bei einem Publikum von 5,01 Millionen Menschen kamen hohe 17,6 zustande. Eine größere Reichweite wurde zuletzt Mitte November verzeichnet. Auch bei den 1,15 Millionen Jüngeren war das Programm mit 12,8 Prozent sehr gefragt. Ab 22.30 Uhr zeigte auch das Erste „Das Geständnis“ und somit die Sicht des Verteidigers. Hier verweilten noch 3,53 und 0,77 Millionen jüngere Fernsehende auf dem Sender. Insgesamt lagen die Marktanteile bei starken Werten von 18,0 sowie 12,8 Prozent.

Als Konkurrenzprogramm lief im ZDF der Liebesfilm «Inga Lindström: Das Haus der 1000 Sterne» vor 5,72 Millionen Zuschauern. Auch wenn man sich gegenüber dem Ersten geschlagen geben musste, war dies der gefragteste «Inga Lindström»-Film seit 2016. Der Marktanteil lag bei guten 15,7 Prozent. 0,60 Millionen Jüngere landeten bei einer soliden Quote von 5,4 Prozent. Das «heute journal» hielt noch 5,05 Millionen Interessenten vor dem Bildschirm und ergatterte gute 15,0 Prozent. Ein durchschnittliches Ergebnis von 5,9 Prozent Marktanteil wurde bei den 0,61 Millionen 14- bis 49-Jährigen erreicht.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/123865
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Es gibt 1 Kommentar zum Artikel
second-k
04.01.2021 14:42 Uhr 1


Und das auch nur, weil diese damals in der Halbzeitpause des Länderspiels liefen. Diese Kurzausgaben kann man schlecht vergleichen. Wenn man diese außen vor lässt, muss man sogar bis April zurückgehen, um höhere Reichweiten zu finden!

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