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RTLZWEI schafft sich ab

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Das Programm-Angebot von RTLZWEI am gestrigen Samstag bot erneut Grund zur Sorge - möchte man hier noch Menschen begeistern?

Erst in der letzten Woche begann RTLZWEI erneut mit der Ausstrahlung des durchaus groß angekündigten Sozial-Formats «Das Berlin Projekt». Wie schon bei erster Ausstrahlung der Show im Januar diesen Jahres war das Ganze kein Erfolg. Die Primetime wird seit einigen Samstagen von alten Folgen «Hartes Deutschland - Leben im Brennpunkt» blockiert. Sind diese erfolgreich? Kaum. Zwischen 12:15 Uhr und 18:15 Uhr läuft samstags bei RTLZWEI «Die Schnäppchenhäuser» und hier kratzt man vereinzelt im Gesamten an den 4 Prozent Marktanteil, in der Zielgruppe reicht es immerhin mal für bis zu 6 Prozent Anteil. Gestern waren in der Spitze jedoch auch nur 0,48 Millionen Zuschauer insgesamt und 0,17 Millionen Zuschauer aus der Zielgruppe vertreten. Als erfolgreich ist das also auch nicht zu beurteilen.

Direkt vor der Primetime lief dann, ebenfalls eine Widerholung, «Die Bauretter». Mit 0,49 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 2,3 Prozent auch recht wenig geschaut, die Zielgruppe bot derweil 3,8 Prozent Marktanteil mit 0,18 Millionen Zuschauern. Die gestrige Primetime zog immerhin etwas mehr Menschen an, wenn auch die Marktanteile sanken. Mit 0,508 Millionen muss «Hartes Deutschland» zufrieden sein, wie auch mit 0,27 Millionen aus der Zielgruppe. Die Marktanteile waren 1,7 Prozent insgesamt und 3,5 Prozent am Markt der Zielgruppe. Danach lief die zweite Folge von «Das Berlin Projekt». Ja, man war leicht besser als in der ersten Folge letzte Woche, doch landete immer noch bei sehr dünnen 0,45 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 1,9 Prozent. Die Zielgruppe schrumpfte auf 0,2 Millionen Zuschauer und 2,7 Prozent Anteil.

Mit zwei, ebenfalls alten Folgen «Reeperbahn Privat! Das wahre Leben auf dem Kiez» beendete RTLZWEI den Sendetag und die Zahlen sanken in allen Kategorien weiter. In Summe sendete RTLZWEI nicht ein neues Format. Ausschließlich Wiederholungen. An Wiederholungen ist im Grunde auch nichts auszusetzen, wenn sich Menschen das Spektakel erneut anschauen möchten. Das ist offenkundig nicht der Fall. Vielleicht ist man auch mit Marktanteilen zwischen zwei und drei Prozent zufrieden.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/127002
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