Doch von vorne: Gestartet war die Runde am Freitag, 3. Oktober 2025. Die erste Episode konnte sich einen soliden, aber noch nicht feierlichen Gesamt-Anteil von 14,0 Prozent sichern, weil 3,16 Millionen Krimi-Fans zuschalteten. Wesentlich schlechter war das Feld bei den Jüngeren bestellt, auf dem höchstens mittelprächtige 6,5 Prozent (0,28 Millionen) erwuchsen.

Insgesamt ging es in der zweiten Woche zunächst unter die Drei-Millionen-Schwelle – 2,70 Millionen führten zu unauffälligen 13,8 Prozent. Die Jüngeren ließen auch nach auf behäbige 5,7 Prozent und 0,22 Millionen nach. Allerdings waren in den nächsten Wochen Steigerungen über vier Millionen drin, die bis zum 7. November auf wirklich löbliche 4,34 Millionen kamen mit richtig schönen 18,9 Prozent. Zumindest etwas freundlicher sah es auch mit Blick auf die 14-49-Jährigen aus, weil an besagtem Datum immerhin mäßig passable 7,3 Prozent (0,28 Millionen) zu Buche standen.
Eine moderate Rückbewegung setzte in den letzten beiden November-Wochen ein. Zu dieser Zeit fiel die Serie unter vier Millionen bis auf 3,79 Millionen und 15,3 Prozent. An den ersten Dezember-Terminen konnte jedoch bereits wieder die Rückkehr in den Vier-Millionen-Bereich erzielt werden – 4,20 Millionen besorgten absolut vitale 18,3 Prozent. Bestwerte waren in dieser Phase sogar bezüglich der 14-49-Jährigen zu beobachten, die erstmals auf wirklich solide 9,1 Prozent stiegen.

Nachdem schon am 9. Januar 2026 ein Staffelrekord in Höhe 4,78 Millionen (18,9 Prozent) erhoben wurde, ließen sich schließlich auch für die beiden letzten Folgen (23./30. Januar) mit Marco Girnth hohe Reichweiten feststellen. Mit 4,65 und 4,56 Millionen zählte der auf zwei Wochen gestreckte Abschieds-Zweiteiler zu den erfolgreichsten Folgen der Staffel. Behaupten lässt sich das allerdings vorrangig für das ältere Publikum, denn bei den Jüngeren verblieb das Girnth-Ende bei 5,8 Prozent um die 0,30 Millionen.
Aber auch nach dem Ausstieg ging die Staffel noch für einige Episoden weiter. Zwar fiel die erste Post-Girnth-Folge am 6. Februar zwischenzeitlich wegen 3,90 Millionen wieder unter vier Millionen, allerdings generierten bis zum Finale dann wieder vier Folgen klar über vier Millionen. Erst mit der allerletzten Geschichte der auslaufenden Runde hatte man sich abermals mit weniger zu begnügen – ausgerechnet am Finaldatum markierten 3,45 Millionen zu 14,4 Prozent eines der eher schwächeren Resultate. Mit Blick auf die 14-49-Jährigen performte die Krimi-Serie in Anbetracht bloß 3,8 Prozent (0,19 Millionen) abschließend gar richtig übel.
Unter dem Strich verbleiben für die 26. und letzte Girnth-Staffel von «SOKO Leipzig» Durchschnittswerte von klar intakten 17,3 Prozent (4,06 Millionen) gesamt wie blassen 5,9 Prozent (0,26 Millionen) der Jüngeren. Somit ergibt sich auch hier ein signifikantes Gefälle zwischen älterer und junger Zuschauerschaft, welches die Tatsache bezeugt, dass viele fiktionale ZDF-Krimi-Formate vor allem von über 50-Jährigen konsumiert werden. In der Zukunft bleibt darüber hinaus interessant, wie sich die nächste Staffel dann dauerhaft ohne Marco Girnth schlägt.







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Redaktionsleiter (m/w/d) – mit Hands-on-Mentalität
TV-Redakteur / Producer (m/w/d)
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