Wirtschaft

Quartal 1: Disney steigert Umsatz und Gewinn

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Aufgrund einer übermäßigen Steuerabführung musste Disney einen geringeren Nettogewinn vorbuchen. Ansonsten lief es im Micky-Maus-Konzern hervorragend.

Der Walt-Disney-Konzern hat am Mittwoch die Zahlen für das erste Quartal 2026 vorgelegt. In den Monaten Januar, Februar und März verbesserte sich der Umsatz um sieben Prozent auf 25,168 Milliarden US-Dollar. Im Vorjahreszeitraum setzte das Unternehmen 23,621 Milliarden US-Dollar um. Der Gewinn vor Steuern stieg von 3,087 auf 3,367 Milliarden US-Dollar. Das Nettoeinkommen schrumpfte allerdings durch Steuern von 3,401 auf 2,465 Milliarden US-Dollar.

Im „Entertainment“-Bereich stieg der Umsatz durch Affiliate-Gebühren und Abonnements von 6,858 auf 7,801 Milliarden US-Dollar. Die Werbeeinnahmen stiegen von 1,598 auf 1,670 Milliarden US-Dollar und der Content-Verkauf von 1,594 auf 1,725 Milliarden US-Dollar. Das operative Einkommen wuchs um sechs Prozent auf 1,336 Milliarden US-Dollar (Vorjahr: 1,258 Milliarden US-Dollar). Im SVOD-Bereich stiegen die Gebühren von 4,057 auf 4,708 Milliarden US-Dollar, die Werbung wuchs von 733 auf 821 Millionen US-Dollar, sodass das Einkommen von 310 auf 582 Millionen US-Dollar kletterte.

Beim Thema „Sport“ wuchs der Gesamtumsatz von 4,609 auf 4,534 Milliarden US-Dollar. 3,251 Milliarden US-Dollar davon stammten aus Abonnements und Affiliate-Gebühren, was einem Plus von sechs Prozent entspricht. Allerdings schrumpfte die Werbung von 1,157 auf 1,132 Milliarden US-Dollar. Das Nettoeinkommen gab um fünf Prozent auf 652 Millionen US-Dollar nach. Disney begründet diesen Abschwung mit höheren Marketingkosten und teureren Rechten.

Die Cash-Cow des Unternehmens bleibt der „Experience“-Bereich. In nur drei Monaten wurden mit Merchandising und Reisen 2,615 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. Im ersten Quartal 2026 verbuchte Disney 2,491 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz der Themenparks kletterte von 2,919 auf 3,092 Milliarden US-Dollar und der Umsatz von Resorts und Reisen stieg von 2,359 auf 2,564 Milliarden US-Dollar. Das Merchandising und das Essen aus dem Bereich „Parks & Reisen“ kletterte von 2,101 auf 2,199 Millionen US-Dollar. Merchandising im Allgemeinen, wie bedruckte T-Shirts und Lego mit Disney-Figuren, wuchs von 937 auf 962 Millionen US-Dollar. Mit Park-Lizenzen kletterte der Umsatz von 573 auf 670 Millionen US-Dollar. Disney listet die Experience-Produkte weiterhin detailliert auf: 6,917 Milliarden US-Dollar (im Vorjahr waren es 6,499 Milliarden) stammen aus den Vereinigten Staaten von Amerika; der internationale Verkauf stieg von 1,441 auf 1,596 Milliarden US-Dollar. Die Consumer-Produkte stiegen von 949 auf 974 Millionen, der Nettoertrag wuchs um acht Prozent auf 479 Millionen. Bei den US-Parks blieben 1,909 Milliarden US-Dollar hängen; im Vorjahreszeitraum waren es 1,823 Milliarden. Die internationalen Experiences verbesserten sich von 225 auf 227 Millionen.

Die neuen Schiffe Disney Destiny und Disney Adventure stachen zuletzt in See; beide kosteten zusammen knapp drei Milliarden US-Dollar. Zuletzt teilte eine Disney-Managerin mit, dass bei den Streaming-Ausgaben berücksichtigt werden muss, dass der Konzern das Geld in Deutschland investiert. Weiterhin investiert Disney auch in Videospiele. Bereits über 80 Millionen Menschen spielen bei Fortnite mit Figuren aus dem Unternehmen mit.

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