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Rekordreichweiten für die 2. Bundesliga bei Sky Sport

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Die letzten beiden Spieltage der 1. und 2. Bundesliga haben bei Sky nochmals für große Freude über die Quoten gesorgt. Auch bei SPORT1 kann die Eishockey-WM aus Quotensicht als Erfolg verbucht werden. Sky bedient sich kräftig bei SPORT1 und ran, was die personellen Änderungen bedeuten - dies und mehr im SportCheck!

Rekordreichweiten für 2. Bundesliga bei Sky Sport


Highlights der kommenden Woche

  • Täglich ab 10 Uhr: Tennis, French Open, Qualifikation (Eurosport Player)
  • Montag, 19.25 Uhr: Fußball U19-Bundesliga, Finale Borussia Dortmund - FC Bayern (SPORT1)
  • Dienstag, 12.45 Uhr: Fußball U20-Weltmeisterschaft, Vorrundenspiel Mexiko - Deutschland (Eurosport 2)
  • Mittwoch, 20.15/20.25 Uhr: Fußball UEFA Europa League, Finale Ajax Amsterdam - Manchester United (SPORT1 und Sky Sport 1)
  • Donnerstag, 12.35 Uhr: Fußball Finaltag der Amateure (ARD)
  • Donnerstag, 20.15 Uhr: Fußball Relegation, VfL Wolfsburg - Eintracht Braunschweig (ARD und Sky Sport Bundesliga)
  • Sonntag, 14 Uhr: Formel 1, Großer Preis von Monaco (RTL und Sky Sport)
Die Saison in der 1. und 2. Fußball-Bundesliga ist vorbei. Doch zum Schluss gab es bei Sky Sport nochmals richtig Grund zum Jubeln.
Das enge Rennen rund um die Auf- und Abstiegsplätze im Unterhaus hat Sky Sport historische Reichweiten am vorletzten Spieltag beschert. Insgesamt sahen 730.000 Zuschauer (Z3+) die neun parallel angesetzten Zweitliga-Partien auf Sky, was einer Rekordreichweite sowie einem Rekordmarktanteil von 5,3 Prozent an einem 33. Spieltag der 2. Bundesliga auf Sky entspricht. In der Zielgruppe der Männer zwischen 14 und 59 Jahren sahen insgesamt 360.000 Zuschauer die Einzelspiele sowie die Konferenz, der Marktanteil lag hier mit 8,9 Prozent ebenfalls auf Rekordniveau. Der 33. Spieltag in dieser Saison lag damit um 49 Prozent über der Reichweite in der Vorsaison.

Die stärkste Einzelspielübertragung war indessen - wenig überraschen - die Partie zwischen den Aufstiegsfavoriten und späteren Aufsteigern Hannover 96 und VfB Stuttgart mit insgesamt 100.000 Zusehern (Z3+).
In der Zielgruppe der Männer zwischen 14 und 59 Jahren sahen 40.000 Fans dieses Spiel, welches es nächste Saison dann nach dem Aufstieg beider Clubs wieder in Liga Eins zu sehen geben wird.

Nicht eingerechnet in diesen Reichweiten sind wie immer die Abrufzahlen auf Sky Go, Sky Ticket und die Out-of-Home-Reichweiten in den Sky Sportsbars.

Im Oberhaus hat der vorletzte Bundesliga-Spieltag der Saison Sky derweil die besten Samstagnachmittags-Zahlen seit Anfang März beschert. 1,36 Mio. Zuschauer konnte die Bundesliga-Übertragung einsammeln, wobei sich - anders als zumeist - die Mehrheit dieser für eine der neun Einzeloptionen entschied. "Nur" 610.000 Fans schalteten die Konferenz ein. Das Topspiel zwischen Meister Bayern und Vizemeister Leipzig schauten 200.000 Zuschauer, dicht gefolgt von dem Duell der Traditionsclubs Schalke und HSV mit 170.000. Am unteren Ende der Quotenliga findet sich das Spiel zwischen Freiburg und dem Absteiger FC Ingolstadt mit bloß 10.000 Zuschauern - knapp über dem nicht messbaren Bereich.

Diese Zahlen wurden sodann eine Woche später erwartungsgemäß nochmals getoppt. Am letzten Spieltag wurde die Konferenz mit neun zeitgleichen Spielen von durchschnittlich 1,59 Millionen Zuschauern ab drei Jahren gesehen - 0,23 Mio mehr als in der Vorwoche. Auch der Marktanteil ließ mit 13,2 Prozent kaum Wünsche offen - trotz des guten Wetters. Mit den letzten Spielen der Bundesliga-Saison 2016/17, in denen das Rennen um den Europapokal und gegen die Relegation entschieden wurde, sicherte sich der Pay-TV-Sender am Samstag Nachmittag sogar die Marktführerschaft aller Sender.

Absolute Saisonrekorde waren für Sky leider nicht mehr drin, da die Meisterschaft ja bereits entschieden war, das schöne Frühlingswetter lockte und damit erwartungsgemäß weniger Zuschauer als im März einschalteten. Immerhin blieb der Kampf gegen die Relegation, den der Hamburger SV schließlich knapp mit einem 2-1 gegen Wolfsburg für sich entschied, bis zum Ende spannend.

Deutschland sorgt für Topquoten bei der Eishockey-WM



Ebenso angesagt war Freude beim anderen Münchner Sportsender SPORT1. Mit den Übertragungen der Eishockey-WM hatte man ein verlässliches Pferd im Stall, gerade wenn die Deutsche Nationalmannschaft antrat.

Im letzten Vorrundenspiel gegen Lettland konnte man sich über einen neuen Quotenrekord freuen. 1,42 Millionen Zuschauer waren bei der Live-Übertragung dabei, sodass der Marktanteil beim Gesamtpublikum 5,8% betrug.

Noch besser lief es in der Kernzielgruppe, den 14- bis 49-Jährigen: 510.000 Zuschauern sorgten für einen Marktanteil von 6,0 Prozent - etwa das Sechsfache des Senderschnitts.

Während das Spiel gegen Lettland an Spannung kaum zu überbieten war und die Deutschen sich erst im Penaltyschießen knapp mit dem letzten Schuss des Spiels durchsetzten und für das Viertelfinale qualifizierten, kam dann gegen Kanada das Aus für die Mannschaft von Bundestrainer Marco Sturm. Die Deutsche Mannschaft musste sich am Ende dem Team aus dem Mutterland des Eishockeys knapp mit 1-2 geschlagen geben. Den Quoten tat dies keinen Abbruch, 1,39 Millionen Menschen ab drei Jahren schalteten ein und bescherten SPORT1 zum Abschluss nochmals einen guten Marktanteil von 5,2% beim Gesamtpublikum.

Die weiteren Spiele ohne deutsche Beteiligung konnten dieses Quotenniveau dann natürlich nicht mehr halten, weder das spannende Halbfinale zwischen Kanada und Russland am Samstag Nachmittag mit 0,32 Mio Zuschauern ab drei Jahren, auch nicht das spannende Finale zwischen Kanada und Schweden am Sonntag zur Prime Time, im dem sich der neue Weltmeister Schweden erst im Penalty-Schießen durchsetzte. Dieses wurde von 660.000 Zuschauern vefolgt und bescherte SPORT1 einen guten Marktanteil von 2,6%.

Personalrochaden bei Sky, SPORT1 & Co.



Die großen Namen sind schon lange ein Thema. Marcel Reif hat schon vor der aktuellen Saison das Mikrofon bei Sky Sport an den Nagel gehängt und vergnügt sich nun lieber Sonntags Morgens im «Doppelpass»  bei SPORT1. Zwei weitere Schlachtrösser mit großer Erfahrung verlassen den Bundesliga-Sender aus München nun mit Abpfiff der Saison: Rolf Fuhrmann und Fritz von Thurn und Taxis. Auch Anna Sara Lange, Jan Henkel und Thomas Wagner kehren Sky den Rücken. Während bei Henkel (Eurosport) und Wagner (RTL Nitro) die neuen Einsatzgebiete feststehen, genießen die anderen (zumindest vorerst) ihre neugewonnene Freizeit am Wochenende.

Bei RTL Nitro trifft Thomas Wagner sodann auf Laura Wontorra, die von SPORT1 kommt. Zusammen kümmert man sich um die neue Bundesliga-Sendung am Montag Abend - und womöglich auch um die UEFA Europa League, die man - glaubt man den Gerüchten - SPORT1 weggeschnappt hat.

Apropos Wontorra, apropos weggeschnappt. Sky verstärkt sich im Gegenzug mit einem anderen altgedienten Schlachtross, Laura Wontorras Vater Jörg. Dieser präsentiert ab nächster Saison die «Doppelpass»-Konkurrenz bei Sky Sport News HD. Das Original schauten anlässlich des letzten Spieltags übrigens 990.000 Menschen bei SPORT1 (9,2% Marktanteil). Wer bei Wontorras Talk den "Lattek", also den fixen Experten, geben wird, steht offiziell noch nicht fest. Von SPORT1 weggeschnappt hat sich Sky neben dem nicht überall beliebten Jörg Dahlmann auch Markus Götz, Hansi Küpper und Stefan Kretschmar - Kretsche und Götz wurden vor allem für die Übertragungen der Handball-Bundesliga ab nächster Saison geholt. Bei «ran»  bedient man sich nach Frank Buschmann erneut und holt Florian Schmidt-Sommerfeld. Auch letzterer soll vornehmlich bei der HBL eingesetzt werden.

Angesichts der Personalien Wontorra, Buschmann, Dahlmann und Küpper fühlt man sich ein wenig ins Jahre 2001 zurückversetzt, in Zeiten, als die Bundesliga noch bei Premiere World lief und Schalke 04 für vier Minuten Meister wurde...

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Es gibt 1 Kommentar zum Artikel
Nr27
22.05.2017 13:38 Uhr 1
Ist eigentlich schon bekannt, wo Anett Sattler nächste Saison zu sehen sein wird? Bei Sport 1 wird sie nach dem Verlust der Handball-Rechte ja wohl nicht mehr viel zu tun haben, falls sie nicht andere Sportarten für sich entdeckt ...

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