Primetime-Check

Freitag, 23. Januar 2015

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Wie eindeutig wurde das Dschungelcamp am Freitag Tagessieger? Und wie schlug sich vorab ein Zockerspecial von «Wer wird Millionär?»

Durchschnittswerte der ersten sieben Folgen von «IbeS»

  • 6,77 Millionen ab drei Jahren
  • 28,1 Prozent bei allen
  • 3,81 Millionen 14- bis 49-Jährige
  • 40,7 Prozent der Jüngeren
Tagessieger wurde am Freitagabend «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!», das ab 22.15 Uhr 6,71 Millionen Zuschauer und hervorragende 28,3 Prozent bei allen unterhielt. Bei den 14- bis 49-Jährigen sahen 3,59 Millionen zu, die die Quoten auf noch bessere 38,4 Prozent in die Höhe trieben. Gegenüber dem Donnerstag, der 6,36 Millionen Zuschauer erreicht hatte, ging es ein Stück bergauf. Im Vorfeld war Günther Jauch mit einem neuen Zockerspecial von «Wer wird Millionär?» auf 6,20 Millionen Zuschauer gelangt, was bereits sehr guten 19,7 Prozent bei allen entsprach. Selbst bei den 14- bis 49-Jährigen lief die zweistündige Ausgabe angesichts von 18,8 Prozent hervorragend. Als größter Konkurrent erwies sich das ZDF, das mit «Der Staatsanwalt», 5,82 Millionen Zuschauern und 18,3 Prozent in den Abend startete. Bei den 14- bis 49-Jährigen standen gute 8,9 Prozent zu Buche. «SOKO Leipzig» hielt danach kaum schwächere 5,20 Millionen und 16,5 Prozent beim Sender, bevor das «heute-journal» auf 3,68 Millionen einbüßen musste. Kaum unter dem Dschungelcamp zu leiden hatte ab 22.30 Uhr die «heute-show», die mit 3,67 Millionen Zuschauern und 13,9 Prozent gewohnt stark daherkam. Auch bei den Jüngeren war man mit 9,2 Prozent gut unterwegs gewesen.

Das Erste setzte indes auf die Komödie «Drunter & Brüder», die 3,69 Millionen Zuschauer und solide 11,6 Prozent unterhielt. Bei den Jüngeren sahen stark überdurchschnittliche 10,1 Prozent zu. Nachdem die «Tagesthemen» auf 6,5 Prozent bei zwei Millionen Zuschauer einbüßen mussten, steigerte sich eine abschließende «Tatort»-Wiederholung auf etwas bessere zehn Prozent bei 2,63 Millionen Zuschauern – und hatte unter dem Dschungelcamp sichtlich zu leiden. Schlechte Quoten holte Sat.1, das eine weitere Wiederholung von «Wickie und die starken Männer» über den Sender schickte. Angesichts von 7,6 Prozent bei den Jüngeren und 1,72 Millionen Gesamtzuschauern wird der Bällchensender nicht zufrieden sein können. Insgesamt wussten sich für den Film nur schwache 5,5 Prozent zu erwärmen. Vier Folgen der «Knallerfrauen» machten im Anschluss mit 6,1 bis sieben Prozent der Umworbenen einen ähnlich schlechten Job. Wenig Zuspruch erntete ProSieben mit dem 2005 produzierten Film «Die Insel», der ab 20.15 Uhr auf 1,37 Millionen Zuschauer und 9,6 Prozent der Umworbenen gelangte. Bei allen ergaben sich knapp unterdurchschnittliche 4,6 Prozent.

Bei RTL II ging der Klassiker «Jurassic Park» auf Sendung, der 1,38 Millionen Zuschauer und gute 7,9 Prozent der Umworbenen zu überzeugen wusste. Insgesamt sahen 4,5 Prozent zu. kabel eins setzte die Ausstrahlungen von «Elementary» in einer Doppelfolge fort und generierte damit mäßige 5,4 Prozent und fünf Prozent der Umworbenen. Insgesamt sahen 0,95 Millionen und 0,91 Millionen Zuschauer zu, die den Marktanteil auf maximal drei Prozent bei den Interessenten ab drei Jahren trieben. Für eine Folge von «The Mentalist» blieben nach 22.20 Uhr nur 0,86 Millionen Zuschauer an ihren Fernsehern, was kabel eins schwache 4,5 Prozent der Umworbenen einbrachte. Eine recht durchwachsene Figur machte am Freitagabend VOX, wo drei von vier Ausstrahlungen von «Law & Order: Special Victims Unit» zwischen schwachen 5,6 Prozent und 6,4 Prozent der Umworbenen hängen blieben. Mit höchstens 1,44 Millionen Zuschauern bei 5,2 Prozent lief es auch beim Gesamtpublikum eher mäßig. Erst die letzte Folge nach 23 Uhr machte mit 7,1 Prozent in der Zielgruppe eine bessere Figur, auch bei allen waren zu später Stunde gute 5,9 Prozent möglich.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/75895
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