US-Quoten

Kein großes Interesse an verspätetem Nascar-Rennen

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Sieger des Sonntagabends in den USA wurden mal wieder die ABC-Gameshows, obwohl sie erneut schwächere Einschaltquoten in Kauf nehmen mussten.

Die Nascar-Saison in den USA läuft auf hochtouren in einem eng gestrickten Kalender müssen verpasste Rennwochenenden aufgeholt werden. Aufgrund der grenzwertigen Wetterlage mit Schauern und Gewittern streckte sich das vergangene Rennen am Sonntag bis in den späten Abend hin. Während in Deutschland bei Sportveranstaltungen noch keine Zuschauer gestattet sind, durfte für das Nascar-Rennen in den USA erstmals wieder Publikum live vor Ort sein, zirka 1.000 Fans, vorwiegend US-Soldaten in Begleitung, verfolgten das Event im Stadion - ohne Konföderierten-Flaggen, die als Reaktion auf die Anti-Rassismus-Bewegungen seit diesem Wochenende aus der Nascar-Welt verbannt wurden. Die Übertragung von FOX zog dabei ein überschaubares Interesse nach sich. Insgesamt schalteten im Schnitt 2,48 Millionen Amerikaner für das Event ein. Für den Restart um 20.15 Uhr nach Blitzeinschlägen in der Nähe der Strecke waren 2,21 Millionen Motorsport-Enthusiasten dabei. Für die Entscheidung im Rennen gegen 22.30 Uhr versammelten sich 2,98 Millionen Interessierte vor den TV-Geräten. Folglich legte auch das Rating in der werberelevanten Zielgruppe gegen späten Abend von durchschnittlichen 0,4 auf solide 0,5 Prozent zu.

Die höchste Aufmerksamkeit ergatterte ab 20 Uhr am Sonntagabend allerdings nicht das Sportevent sondern wie in den Wochen zuvor die Gameshows von ABC. Allerdings verzeichneten diese genauso wie vor sieben Tagen leichte Verluste. Nach 1,0 und 0,9 stand die neue Folge «Celebrity Family Feud» nun “nur noch” mit 0,8 Prozent Rating bei den 18- bis 49-Jährigen da. Insgesamt versammelten sich 5,25 Millionen Fernsehende für die beliebte Gameshow - knapp eine halbe Million weniger als eine Woche zuvor. Im Anschluss blieben 3,92 Millionen für eine neue Ausgabe von «Press Your Luck». Mit 0,7 Prozent stand die Show am späten Abend immer noch gut in der klassischen Zielgruppe da, genauso wie «Match Game», das zum Abschluss des Abends 0,6 Prozent ergatterte und noch 3,55 Millionen Zuschauer bei der Stange hielt. Bei CBS schlug sich ein Rerun von «60 Minutes» mit 0,6 Prozent bei den Umworbenen und 5,70 Millionen Zusehern noch recht gut. Wiederholungen von «NCIS: Los Angeles» und «NCIS: New Orleans» waren ab 21 Uhr mit 0,4 Prozent und 3,53 bzw. 3,21 Millionen Zuschauern wesentlich weniger gefragt.

Während sich die Wiederholungen von CBS noch recht solide schlugen ging die alte Ware von NBC am Sonntagabend baden. Angefangen mit den «Titan Games», die zur besten Sendezeit nur von 1,08 Millionen Zusehern verfolgt wurden und maue 0,2 Prozent beim jungen Publikum generierten. «America’s Got Talent» tat sich im Anschluss mit zunächst 0,3 Prozent und 1,97 Millionen Zuschauern ebenfalls schwer. Erst am späten Abend wurde es für den Rerun mit 0,4 Prozent und 2,29 Millionen Interessierten etwas erträglicher. The CW verbuchte mit alten Folgen von «DC’s Stargirl» und «Supergirl» nur 0,1 Prozent bei den 18- bis 49-Jährigen. Die Reichweiten fielen mit 0,40 und 0,33 Millionen sehr bescheiden aus.

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