Blockbuster-Battle

Filmcheck: «Einsame Entscheidung»

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Steven Seagal, Halle Berry und Kurt Russell bekommen es in «Einsame Entscheidung» mit Terroristen zu tun. Und mit wankelmütigen Quoten.

Mit einem weltweiten Einspielergebnis von 121,97 Millionen Dollar gehört der 1996 veröffentlichte Actioner «Einsame Entscheidung» zu den größeren Erfolgen in der umfangreichen Vita Steven Seagals, der sich hier das Rampenlicht mit der Oscar-Gewinnerin Halle Berry und «Die Klapperschlange»-Star Kurt Russell teilt. Regie führte Stuart Baird, der Cutter solcher Filme wie «Das Omen», «Superman» oder «Gorillas im Nebel», der hiermit sein Regiedebüt feierte – und danach nur noch zwei weitere Male auf dem Regiestuhl Platz nehmen durfte. Zwei Jahre später folgte «Auf der Jagd», vier weitere Jahre später der katastrophal gefloppte «Star Trek: Nemesis», woraufhin Baird zu seinen Wurzeln zurückkehrte und sich wieder als Cutter einen Namen machte. So schnitt er unter anderem «Casino Royale» und «Skyfall», die deutlich besseres Kritikerfeedback erhielten als seine zwei abschließenden Regiearbeiten.

Der Actionthriller, in dem Terroristen aus dem Nahen Osten mit einem Jumbo gen Washington rasen, kam in Deutschland auf 1,16 Millionen Besucher, was 1996 den 26. Platz der Kinojahrescharts bedeutete – somit landete der Kracher vor Filmen wie «Trainspotting», «From Dusk Till Dawn» und «Heat», die nunmehr als wahre Klassiker gelten. Die Joel-Silver-Produktion dagegen hat sich keinen Klassikerstatus erarbeitet, was sich auch in den schwankenden Einschaltquoten äußert, die sie in den vergangenen Jahren einfuhr.

Am 20. Juli 2008 etwa fuhr eine Wiederholung zur besten Sendezeit bei RTL eine Reichweite von 2,92 Millionen Zuschauern ein, darunter befanden sich 1,78 Millionen 14- bis 49-Jährige. In der Zielgruppe belegte der Film in der 20.15-Uhr-Schiene Rang drei und generierte mäßige 14,0 Prozent, insgesamt waren ähnlich durchwachsene 9,7 Prozent drin. Am 7. Februar 2009 holte ProSieben ab 22.10 Uhr 1,79 Millionen, was wiederum in tolle 8,7 Prozent mündete, während bei den Umworbenen gute 12,2 Prozent auf dem Konto standen.

Am 3. Oktober 2009 wanderte der Actioner zu Sat.1, wo ab 22.05 Uhr nur maue 6,8 und 8,3 Prozent zu Buche standen, am 15. Mai 2010 hingegen reichte es zur selben Sendezeit für solide 9,9 und 11,2 Prozent Marktanteil. kabel eins wiederholte die Produktion dann am 27. September 2010, was zur besten Sendezeit 1,46 Millionen Menschen ansprach. Sehr gute 4,9 Prozent standen insgesamt auf dem Konto, bei den Werberelevanten waren es gute 6,6 Prozent. Ab 2012 war VOX die Heimat von «Einsame Entscheidung». Am 5. Mai 2012 holte die Produktion ab 20.15 Uhr mäßige 4,7 und 6,4 Prozent, am 29. Juni 2013 wiederum waren es 4,7 und akzeptable 7,5 Prozent, ehe am 27. März 2014 bei allen um 22.10 Uhr tolle 6,5 Prozent eingefahren wurden. Bei den Umworbenen aber reichte es bloß für magere 5,4 Prozent.

«Einsame Entscheidung» ist am 21. Februar 2015 ab 20.15 Uhr zu sehen.

Kurz-URL: qmde.de/76445
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