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«Topmodels»: Schwächster Start aller Zeiten

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Die Premiere der Jubiläumsstaffel bot für Heidi Klum und ProSieben nicht viel Raum zum Feiern: Noch nie war das Interesse an dem Format so gering.

«Germany's next Topmodel» begeistert mich seit zehn Jahren jedes Jahr aufs Neue. Jede Staffel ist anders, wir erleben einzigartige Dinge und Abenteuer. Die verschiedenen Charaktere der Mädchen sind immer wieder spannend und es fasziniert mich, sie in ihrer Entwicklung zu beobachten.
Heidi Klum über die neue Staffel
«Germany's Next Topmodel» ist zurück. Die zehn Jahre Laufzeit, die das Format in diesem Jahr feiert, sieht man der Frau im Mittelpunkt des Geschehens, Heidi Klum, kaum an – wohl aber den Einschaltquoten, die in den vergangenen Jahren das ein oder andere Fältchen im perfekten Antlitz hinnehmen mussten. Dass ProSieben dabei zu einigen Liftings ansetzte, half nur bedingt – so besinnt sich der Sender mit Staffel zehn auch in Sachen Jurykarussell und lässt die beiden Mitentscheidenden der Übermutti, Thomas Hayo und Wolfgang Joop, eine weitere Runde in ihren Sesseln. Auch darüber hinaus bot sich den Fernsehzuschauern am Donnerstagabend über mehr als zwei Stunden hinweg ein gewohnter Anblick. Das Vor- und Nachprogramm in Gestalt von «Galileo» und dem Magazin «red!» bot für all diejenigen, denen 135 Minuten Models noch nicht genug erschienen, thematische Verwandtschaft – den Einschaltquoten half das nur bedingt.

Ab 19.05 Uhr berichtete «Galileo» über das Thema Schönheit und die verschiedenen Ideale, die diesbezüglich weltweit bestehen. Dafür interessierten sich 1,53 Millionen und 5,6 Prozent aller Fernsehenden. Bei den Jungen wurden 0,95 Millionen gemessen, die 10,8 Prozent entsprachen. Der Senderschnitt von ProSieben, der in der Zielgruppe im Januar bei 10,6 Prozent lag, wurde damit übertroffen. Auch beim Gesamtpublikum wurde diese Hürde (5,1 Prozent) genommen.

Für «Germany's Next Topmodel» erwiesen sich die durchschnittlichen Zuschauerzahlen des Programmumfelds erwartungsgemäß nicht als Herausforderung. Erfreulich waren die Einschaltquoten des Staffelstarts dennoch nicht, wurden mit 1,67 Millionen und 14,9 Prozent aus den Reihen der 14- bis 49-Jährigen doch so wenig Menschen erreicht, wie nie zuvor. Insgesamt schalteten 2,42 Millionen und 7,9 Prozent ein. Beachtet man den Umstand, dass die Starts der Show meist höhere Marktanteile erzielten, als die folgenden Ausstrahlungen, darf davon ausgegangen werden, dass die Chefetage des Senders bereits um die Zukunft des Traditionsformats bangt.

Im direkten Anschluss kam «red!» auf 1,25 Millionen und 6,1 Prozent aller Fernsehenden. Bei den Werberelevanten kam das Magazin, das sich vollends dem Vorprogramm widmete, auf 0,87 Millionen Interessierte. Diese entsprachen einem ordentlichen Marktanteil von 11,5 Prozent. «TV total» kam später am Abend auf 0,61 Millionen und 5,0 Prozent insgesamt sowie 0,87 Millionen und 9,3 Prozent der Jungen.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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