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«Ikea-Check» überzeugt, Plasberg enttäuscht

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Während eine neue Folge der beliebten «Markencheck»-Reihe im Ersten vor allem beim jungen Publikum starke Werte verbuchte, fiel «Hart aber fair» bei Jung und Alt durch.

Markencheck im Ersten

  • S2: 5,00 Mio. (14,6% / 15,1%)
  • S3: 3,24 Mio. (10,9% / 12,6%)
  • S4: 3,65 Mio. (10,6% / 10,0%)
  • S5: 3,81 Mio. (14,3% / 11,9%)
Durchschnittliche Werte. Die erste Staffel lief noch im WDR.
Gehen der ARD allmählich schon die Firmen aus, die man nach Meinung der Programmplaner vor einem breiten Publikum testen kann? Nachdem in der letzten Folge von Staffel fünf bereits zum zweiten Mal Aldi im Rahmen des «Markenchecks» untersucht wurde, startete Durchgang sechs am Montagabend mit einem weiteren «Ikea-Check» – bereits im August 2011 lief ein solcher, damals noch im Westdeutschen Rundfunk. Dennoch zeigten sich 3,99 Millionen Menschen interessiert an der ersten von vier neuen Folgen, was dem Ersten einen guten Marktanteil von 13,9 Prozent bescherte. Richtig stark lief es wie gewohnt (siehe Infobox) beim jungen Publikum zwischen 14 und 49 Jahren, wo tolle 11,7 Prozent bei 1,24 Millionen Zuschauern zu Buche standen. Im Normalfall erzielt der öffentlich-rechtliche Sender nur gut sechs Prozent.

Um 21:00 Uhr kehrte «Hart aber fair» aus der Sommerpause zurück, widmete sich allerdings keinem Verbraucherschutz-Thema – stattdessen debattierte man über die deutschen Waffenlieferungen in Krisengebiete wie dem Irak. Beim Gesamtpublikum konnten sich gerade einmal 2,71 Millionen für den von Frank Plasberg präsentierten Polittalk erwärmen, der Marktanteil lag bei mauen 9,5 Prozent. Bei den jungen Zuschauern stürzte man noch deutlicher ab: Nur noch 4,6 Prozent waren bei einer Reichweite von 0,49 Millionen möglich.

Ab 22:15 Uhr hatte dann der öffentlich-rechtliche Mitbewerber die Free-TV-Premiere von «Fast & Furious Five» zu bieten, der auf sehr gute 10,0 Prozent der 14- bis 49-Jährigen verweisen konnte. Insgesamt sahen 1,70 Millionen den Actionfilm mit Paul Walker, hier wurden 10,4 Prozent erzielt. Die «Tagesthemen» hatten insgesamt mit 2,58 Millionen und 11,5 Prozent die Nase klar vorne, bei den Jüngeren kamen sie allerdings nicht über 5,2 Prozent bei 0,46 Millionen hinaus.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/72684
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