Primetime-Check

Sonntag, 4. März 2012

von
Wie viele Zuschauer hat der neueste Stuttgart-«Tatort» im Ersten Deutschen Fernsehen verzeichnet? Und wer hatte im Spielfilmduell zwischen ProSieben und RTL die Nase vorn?

Der zehnte Fall des Stuttgarter «Tatort»-Duos hat am Sonntag erwartungsgemäß die meisten Zuschauer vor den Fernsehbildschirmen versammelt. Durchschnittlich 9,59 Millionen Menschen ab drei Jahren schalteten ein, dies entsprach einem Marktanteil von 25,7 Prozent. Und auch bei den 14- bis 49-Jährigen lag der Krimi weit vor der Konkurrenz. 3,17 Millionen Zuschauer in diesem Alter waren mit dabei und sorgten für einen tollen Marktanteil in Höhe von 20,4 Prozent. «Günther Jauch» kam im Anschluss immerhin noch auf 4,02 Millionen Zuschauer sowie 14,0 Prozent Marktanteil. Beim jungen Publikum stürzte der Wert dagegen auf unterdurchschnittliche 5,3 Prozent ab. Auf dem zweiten Rang landete das ZDF mit der Krimiromanze «Das Geheimnis der Villa Sabrini», die 5,38 Millionen Zuschauer ab drei Jahren unterhielt. Dies führte insgesamt zu 14,4 Prozent Marktanteil. Bei den 14- bis 49-Jährigen sah es angesichts 0,77 Millionen Zuschauern nicht so gut aus, hier wurden nur 5,0 Prozent erzielt.

Erster «Tatort»-Verfolger beim jungen Publikum war unterdessen RTL - wenn auch denkbar knapp. Der Kölner Sender zeigte die Free-TV-Premiere der Komödie «All Inclusive» und konnte damit 3,61 Millionen Zushauer zum Einschalten bewegen, 2,79 Millionen davon waren zwischen 14 und 49 Jahren alt. Der Marktanteil in der Zielgruppe lag bei guten 18,6 Prozent, insgesamt wurden dagegen schwache 10,1 Prozent erzielt. Sat.1 landete mit seinen Serien nur ganz knapp dahinter, insgesamt hatte «Navy CIS» ab 20.15 Uhr sogar mehr Zuschauer. 4,44 Millionen Menschen schalteten ein, die Serie bescherte dem Sender damit gute 11,9 Prozent Marktanteil. 2,77 Millionen Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren führten zu starken 18,0 Prozent. «The Mentalist» erreichte danach 4,14 Millionen Zuschauer sowie 16,8 Prozent beim jungen Publikum. «Hawaii Five-0» kam ab 22.15 Uhr noch auf 2,78 Millionen Zuschauer und 15,2 Prozent.

Nicht so rund lief es dagegen für ProSieben, wo zur besten Sendezeit der Film «Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith» zu sehen war. 2,15 Millionen Menschen schalteten ein und sorgten für einen Marktanteil von 6,4 Prozent. Beim jungen Publikum musste sich ProSieben mit 1,59 Millionen Zuschauern und 11,3 Prozent Marktanteil begnügen. Damit nahm der Sender hinter Das Erste, RTL und Sat.1 nur den vierten Platz im Zielgruppen-Ranking ein. Richtig mies läuft es sonntags inzwischen für kabel eins, wo vier Folgen von «Two and a Half Men» nur schlechte Quoten einfahren. Am vergangenen Sonntag stiegen die Quoten mit der Zeit zwar leicht an, über 4,1 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe kam die Serie aber nicht hinaus. Am Anfang lag der Wert sogar nur bei 3,6 Prozent. In der Spitze schalteten durchschnittlich 0,83 Millionen Zuschauer ein. Selbst für kabel eins ist das viel zu wenig.

Ebenfalls nicht gut lief es für RTL II. «Jagd auf Roter Oktober» aus dem Jahr 1990 wollten nur 1,08 Millionen Menschen sehen, 0,73 Millionen Zuschauer waren zudem zwischen 14 und 49 Jahren alt. In der wichtigen werberelevanten Zielgruppe kam der Film nur auf 5,0 Prozent Marktanteil. Insgesamt wurden ebenfalls nur maue 3,1 Prozent ermittelt. «Strike Back: Tag der Rache» steigerte sich im Anschluss leicht auf 4,2 bei allen und 5,9 Prozent Marktanteil bei den jungen Zuschauern. Durchschnittlich 0,70 Millionen Zuschauer schalteten ein. VOX unterhielt derweil mit «Das perfekte Promi Dinner» 1,69 Millionen Zuschauer, bei den 14- bis 49-Jährigen erzielte der Sender damit schwache 6,6 Prozent Marktanteil. Das Promi-Magazin «Prominent!» steigerte sich danach auf bessere 8,4 Prozent bei 1,40 Millionen Zuschauern.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/55338
Teile ich auf...
Kontakt
vorheriger ArtikelSam Davis: „Mehr Entwicklungsgeld für Fiktion“nächster Artikel«The Biggest Loser»-Neustart gelungen
Weitere Neuigkeiten

Optionen

Drucken Merken Leserbrief



Heute für Sie im Dienst: Veit-Luca Roth Fabian Riedner

E-Mail:

Quotenletter   Mo-Fr, 10 Uhr

Abendausgabe   Mo-Fr, 16 Uhr

Datenschutz-Info

Letzte Meldungen

Werbung

Mehr aus diesem Ressort


Jobs » Vollzeit, Teilzeit, Praktika


Surftipp


Surftipps


Werbung